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Erinnern verboten: Hongkonger Universitäten entfernen Denkmäler an das Tiananmen-Massaker

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Von Teresa Bizarro
Erinnern verboten: Hongkonger Universitäten entfernen Denkmäler an das Tiananmen-Massaker
Copyright  Vincent Yu/Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved

Erinnern verboten - zwei Hongkonger Universitäten haben Denkmäler an das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens entfernt.

Hongkong war einer der wenigen Orte in China, wo öffentlich der blutigen Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung 1989 gedacht werden konnte. Zwei Universitäten in Hongkong haben jetzt Denkmäler – die Statue "Göttin der Demokratie" und eine Gedenkwand zur Erinnerung an das Tianmen-Massaker entfernt.

Seit 2020 haben die Behörden Mahnwachen verboten - zum ersten Mal seit 30 Jahren. Begründet wurde dies mit Covid-Beschränkungen.

Student Tong Kin-lok meint, die beiden Denkmäler seinen wichtig für die Studenten, um etwas über Geschichte zu lernen und die Fähigkeit zu entwickeln, sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen.

Die Universität versucht, Geschichte verschwinden zu lassen.
Tong Kin-lok
Studentengewerkschaft der Lingnan-Universität

Die regierende Kommunistische Partei Chinas ist bemüht, die blutigen Ereignisse aus dem öffentlichen Bewusstsein zu tilgen. Peking hat für Hong Kong ein strenges, so genanntes Sicherheitsgesetz erlassen, mit dem demokratische Tendenzen im Keim erstickt werden.

Peking hat ein strenges Gesetz so genanntes Sicherheitsgesetz erlassen, das Subversion, Terrorismus und Kollaboration mit ausländischen Kräften unter Strafe stellt. Vom Demokratieaktivisten behaupten, es diene der Unterdrückung der Zivilgesellschaft und Beschneidung grundlegender Freiheiten.