Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

IKEA: Höhere Preise im "unmöglichen Möbelhaus"

Access to the comments Kommentare
Von su, The Guardian
euronews_icons_loading
IKEA: Höhere Preise im "unmöglichen Möbelhaus"
Copyright  Remy de la Mauviniere/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

Das schwedische Möbelhaus IKEA erhöht, wie angekündigt, seine Preise. Laut IKEA werden die Möbel in seinen Filialen weltweit im Schnitt um 9 Prozent teurer, um die erheblichen Transport- und Rohstoffkosten der Ingka Group, die die meisten Ikea-Filialen weltweit besitzt und betreibt, auszugleichen.

Der britische Guardian schätzt allerdings, dass einige Preise seit Weihnachten um bis zu 50 Prozent gestiegen sind. Zum Beispiel koste ein Malm-Schreibtisch statt £ 90 (107,40 EUR) nun £ 150 (179 EUR), so die Archivscans der IKEA-Website.

Wie viele Unternehmen mit engen Gewinnmargen hat der weltweit größte Möbelverkäufer aufgrund der wegen der Covid-Pandemie anhaltenden globalen Lieferkettenprobleme Schwierigkeiten, die höheren Kosten zu absorbieren.

Graphics
© EuronewsGraphics

„Leider müssen wir jetzt zum ersten Mal, seit sich die höheren Kosten auf die Weltwirtschaft auswirken, einen Teil dieser gestiegenen Kosten an unsere Kunden weitergeben“, so Tolga Öncü, Manager Einzelhandel bei IKEA Retail.

Dieser Schritt werde IKEAs „Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit“ sichern. Er fügt jedoch hinzu, dass „Erschwinglichkeit immer ein Eckpfeiler für uns sein wird“.

In Deutschland hatte IKEA im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende August) von einen leichten Umsatzrückgang in Höhe von 3,2 Prozent berichtet. Insgesamt wurden bei 5,3 Milliarden Euro umgesetzt.

Trotz steigender Kosten während der Pandemie hatten Ikea-Läden die Preise weitgehend stabil gehalten.

Weil die Rohstoff- und Versandpreise jedoch weiter stiegen, so das Unternehmen, könne es diese Einbußen nicht mehr auffangen.

su, The Guardian