Der Krieg Russlands gegen die Ukraine steht ganz oben auf der diesjährigen Tagesordnung der Münchner Sicherheitskonferenz. Doch US-Außenminister Marco Rubio fehlte.
US-Außenminister Marco Rubio hat nicht am Treffen des Berliner Formats zur Ukraine teilgenommen, das am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) stattfand.
An dem Treffen nahmen Staats- und Regierungschefs aus einem Dutzend europäischer Länder teil, darunter der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der französische Ministerpräsident Emanuel Macron, der deutsche Kanzler Friedrich Merz sowie die Leiter der Europäischen Kommission, des Europäischen Rates und der NATO-Militärallianz.
Absage in letzter Minute
Die Absage erfolgte Berichten zufolge in letzter Minute, aufgrund von Terminkonflikten.
Rubio sollte am Samstagmorgen auf der Konferenz sprechen, reiste aber bereits am Freitag an, wo er die syrische, chinesische und deutsche Delegation unter der Leitung von Bundeskanzler Merz traf.
Medienberichten zufolge sprachen Merz und Rubio über den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie über die europäische Aufrüstung und die Rolle Europas in der NATO.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul schrieb auf X, das Treffen habe die starke transatlantische Bindung bekräftigt. Die USA und Deutschland seien enge Freunde mit gemeinsamen Interessen, zu denen auch eine starke NATO und ein starkes Europa gehörten, fügte er hinzu.