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Nach der Ermordung eines Flüchtlings: Menschen in Brasilien gehen gegen Rassismus auf die Straße

Nach der Ermordung eines Flüchtlings: Menschen in Brasilien gehen gegen Rassismus auf die Straße
Copyright Bruna Prado/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Andrea Büring mit ap
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Ende Januar wurde ein kongolesischer Flüchtling zu Tode geprügelt. Eine Tat, die viele Menschen in Brasilien alarmiert.

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In Rio de Janeiro und anderen barasilianischen Städten haben Menschen gegen den gewaltsamen Tod eines kongolesischen Flüchtlings protestiert. Sie versammelten sich am Strandkiosk, in dem Moïse Mugenyi Kabagambe früher arbeitete.

Der 24-Jährige war Ende Januar am Strand am hellichten Tag zu Tode geprügelt worden. "15 Minuten lang schlugen die Angreifer auf ihn ein, während Menschen vorbeigingen ohne einzugreifen oder die Polizei zu verständigen", sagte der Anwalt Rodrigo Mondengo.

Die Demonstrant:innen wollten nicht die offiziellen Untersuchungsergebnisse abwarten in einer Stadt, in der Morde oft ungestraft bleiben. Sie meinen, Kabagambes Tod sei ein Beweis für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Die Demonstrantin Roberta Nassot sagt, "es ist ein trauriger Grund, der uns hier herführt, aber es ist auch eine Form der Rebellion. Es gibt soviele Menschen, die um ihr Leben kämpfen müssen, die als Diebe angesehen werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe haben."

Kabagambes drei Angreifer wurden von der Überwachungskamera gefilmt. Die Polizei gab die Bilder an die Medien heraus, in der Hoffnung, Hinweise auf die Täter zu bekommen.

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