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EU-Krisengipfel zur Ukraine und Sanktionspaket gegen Moskau

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Von Euronews  mit dpa
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EU-Krisengipfel zur Ukraine und Sanktionspaket gegen Moskau
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Bei einem Krisengipfel wollen die Staats- und Regierungschefs der EU an diesem Donnerstag über die Eskalation im Ukraine-Konflikt beraten. EU-Ratschef Charles Michel lud den deutschen Kanzler Olaf Scholz und seine Kollegen und Kolleginnen kurzfristig zu dem Treffen in Brüssel ein.

Michel schrieb auf Twitter, Europa sei sich einig in seiner Reaktion auf Russlands illegale Aktionen und Drohungen gegen die Ukraine. Europa begrüße das Sanktionspaket und stehe für die internationale Ordnung.

Bei dem Treffen soll es darum gehen, wie man Russland für seine Taten zur Verantwortung ziehen und die Ukraine unterstützen könne.

Die EU beschloss bereits ein Sanktionspaket gegen Moskau.

Putin selbst steht nicht auf der Liste, dafür aber sein Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Auch Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenminsteriums, darf nicht mehr in die EU einreisen. Sacharowa schrieb auf Twitter, Russland sei es gewohnt, sich dem Bösen entgegenzustellen.

Von Personen und Organisationen auf der Sanktionsliste werden sämtliche in der EU vorhandenen Vermögenswerte eingefroren.

Die Sanktionen zielen auf russische Banken, Geschäftsleute und Entscheidungsträger, die die Politik von Präsident Wladimir Putin mittragen.

EU-Ratschef Charles Michel betonte, wie wichtig ein geschlossenes Auftreten der EU sei.

Bereits am Donnerstag Nachmittag schalten sich die Staats- und Regierungschef der Gruppe sieben führender demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) auf.

Einladung von Scholz zusammen. Neben der Abstimmung in der Ukraine-Krise dient das Treffen der Vorbereitung des G7-Gipfels, der vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau in Bayern stattfinden wird. Deutschland hat den Vorsitz in der "Gruppe der Sieben", der auch die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada angehören.