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Rumänien begrüßt ukrainische Flüchtlinge

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Von Claudiu Popa
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Rumänien begrüßt ukrainische Flüchtlinge
Copyright  Andreea Alexandru/Associated Press

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) geht davon aus, dass bereits vor Beginn der russischen Invasion 860.000 Binnenflüchtlinge in der Ukraine unterwegs waren. Es wird geschätzt, dass mindestens 116.000 Menschen bereits die Ukraine verlassen haben. 

An der ukrainisch-rumänischen Grenze im Norden Rumäniens haben wir allein in den vergangenen Stunden Hunderte von Flüchtlingen gesehen, die nach Rumänien entweder mit dem Auto oder zu Fuß kommen - ihr Gepäck schleppend oder hinter sich herziehend.

Viele Frauen mit Kindern, aber auch Männer.

Und in dem Moment, in dem sie Rumänien betreten, werden sie begrüßt. Jeder fragt: "Brauchst du etwas? Brauchst du Hilfe? Hast du Durst, hast du Hunger? Können wir dir Unterkunft oder Transport anbieten?" Denn hier, an der Grenze, gibt es Hunderte von Freiwilligen, Behördenvertretern oder auch NGOs. Alle wollen helfen und meistens ist es für die Flüchtlinge kostenlos. Viele lächeln hier zum ersten Mal seit langem.

Die Flüchtlinge haben ein mehrere Möglichkeiten. Sie können hier in Rumänien Asyl beantragen oder sie können selbst entscheiden, ob sie eine Nacht oder ein paar Nächte bleiben wollen, aber die meisten von ihnen wollen ihren Weg fortsetzen. Sie wollen nach Polen, Italien oder Deutschland. Hier, das ist also nur ein Ort, an dem sie durchatmen, sich ausruhen und ihren Weg fortsetzen können.

Von den rumänischen Behörden wurden wir informiert, dass in den vergangenen 24 Stunden etwa 40 bis 50.000 Ukrainer in unser Land eingereist sind, und nur zur besseren Vorstellung die Entfernung zwischen der ukrainisch-rumänischen Grenze und Kiew beträgt nur 500km.