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Mobilfunkmesse Barcelona wieder mit großem Publikum - Russland nicht präsent

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Von Cristina Giner
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Mobilfunkmesse Barcelona wieder mit großem Publikum - Russland nicht präsent
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Erstmals seit drei Jahren findet sie wieder in gewohnter Form statt: Die Mobilfunkmesse in Barcelona. 2020 fiel sie pandemiebedingt komplett aus, 2021 fand sie vor allem virtuell statt. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit bis zu 60.000 Fachbesucher:innen und Journalist:innen aus 183 Ländern. Es fehlt, Russland.

Der Mobilfunkbranchenverband GSMA verurteile die Invasion der Ukraine und halte sich an alle Sanktionen, so Marketingchefin Stephanie Lynch-Habib. Es gebe keinen russischen Pavillon. Die Mobilfunkbranche und alle Branchen, die gesamte Weltwirtschaft werde von den Ereignissen getroffen werden. 

Vernetzung von Geräten steht im Mittelpunkt

Die Firmen richten das Augenmerk vor allem auf die Verzahnung ihrer Geräte. Marken wie Samsung, Huawei und Apple versuchen die Besucher:innen mit Handys, Tablets und Notebooks zu überzeugen, die miteinander verbunden sind. 

Nach den Pandemie-Einschränkungen sind die Hersteller froh, dass sie ihre Stände wieder aufbauen konnten. "Es ist unglaublich motivierend, nach so langer Zeit wieder auf dem Kongress zu sein"; so Gavin Ellen von Huawei. "Nach Corona, den schwierigen Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart, gibt es meiner Meinung nach einen großen Hunger nach Vernetzung, Wiederaufbau, danach, die Zukunft zu gestalten."

Smart-Flip-Phones, 5 und sogar 6G, vernetzte Roboter, smarte Büros - es geht um Hyper-Konnektivität und künstliche Intelligenz. Der Mobile World Congress erreicht im dritten Pandemiejahr noch nicht wieder die Besucherzahlen von 2019, aber die Euphorie ist groß - auch wenn der Ukraine-Krieg auch hier zu spüren ist.