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"Freiwillige aus der ganzen Welt folgen dem Ruf des ukrainischen Präsidenten"

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Von Valérie Gauriat
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Ukrainische Soldaten in Irpin
Ukrainische Soldaten in Irpin   -   Copyright  Vadim Ghirda/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Angesichts der russischen Invasion zieht es viele Freiwillige in die Ukraine, um das Land zu unterstützen. Davon konnte sich Euronews-Reporterin Valérie Gauriat vor Ort überzeugen.

"Allem Anschein zum Trotz hatte ich heute einen sehr lehrreichen Tag in der Stadt Jaworiw, wo ich nicht weiter vorgedrungen bin als bis zu diesem Platz. Aber nicht weit entfernt befindet sich eine Basis der ukrainischen Armee und einer internationalen Legion, gegründet vom Präsidenten Selenskyj, wo Freiwillige angeworben werden, die die Ukraine unterstützen wollen.

Ich habe einen französischen Freiwilligen begleitet, der selbst in der Armee gewesen ist. Seine Familie stammt aus der Ukraine. Er wollte den Streitkräften beitreten, um dem Land zu helfen. Er hat Familienmitglieder in Orten wie Mariupol oder Kiew, die gerade angegriffen werden.

Von einigen hat er seit einer Woche nichts mehr gehört. Deshalb ist er sehr beunruhigt und hilfsbereit angesichts dessen, was gerade in der Ukraine vor sich geht. Angeblich sind 20.000 ausländische Kämpfer rekrutiert worden oder werden es derzeit in der Ukraine. Das hat mir ein ukrainischer Offizier gesagt.

Alles ist momentan etwas verwirrend. Pierre, der Mann, den ich heute getroffen habe, sagte mir, er sei hier, um mehr über die Bedingungen zu erfahren, unter denen die Menschen angeworben werden. Dann will er sich entscheiden.

Er war etwas verwirrt darüber, wie er vorgehen soll, was derzeit passiert und wie lange es dauern würde. Wie dem auch sei, es kommen Freiwillige aus der ganzen Welt und folgen dem Ruf des ukrainischen Präsidenten. Wie sie eingesetzt werden, ist noch unklar."