Hobbyschütze aus Helsinki zeigt Zivilisten in Lwiw, wie man eine Kalaschnikow bedient

Tomi Hiltunen, aus Helsinki zeigt Zivilisten in Lwiw, wie man eine Kalaschnikow bedient.
Tomi Hiltunen, aus Helsinki zeigt Zivilisten in Lwiw, wie man eine Kalaschnikow bedient. Copyright EBU/YLE
Von Euronews mit YLE
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Im westukrainischen Lwiw lernen Zivilisten, wie man im Ernstfall eine Kalaschnikow bedient. Einer der Ausbilder kommt aus Helsinki, ein Programmierer, der sich mit Waffen auskennt.

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Überall in der Ukraine bereiten sich Zivilisten auf den Kampf gegen russische Angreifer vor - auch in der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg) nahe der polnischen Grenze.

Unterstützung gibt es hier von einem freiwilligen Helfer aus Helsinki. Tomi Hiltunen, ist eigentlich Programmierer, aber auch Hobbyschütze und kennt sich mit Waffen aus. Er zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie man eine Kalaschnikow bedient.

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Tomi Hiltunen, ist eigentlich Programmierer, aber auch Hobbyschütze .EBU/YLE

"Natürlich ist es eine schlimme Situation, dass sie so etwas überhaupt lernen müssen. Aber sie sind sehr motiviert zu lernen, wie man mit den Waffen umgeht, und sie haben einen guten Grund dafür."

Das Waffentraining findet an einem geheimen Ort statt, um die Teilnehmer zu schützen. Es gibt nur zwei Sturmgewehre, dennoch lernen hier jeden Tag rund hundert Menschen die Grundlagen des Waffengebrauchs. Auch die 25-jährige Katja Shepeleva. Sie sagt, sie wäre bereit, alles zu tun, um Russland von der Eroberung der Ukraine abzuhalten.

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Die 25-jährige Katja Shepeleva will im Ernsfall eine Waffe bedienen können.EBU/YLE

"Die Lehrer hier sind ausgezeichnet. Sie erklären klar und deutlich, wie man mit den Waffen umgeht und wie man mit ihnen schießt. Wenn ich dann irgendwo eine Waffe sehe, habe ich zumindest gelernt, wie man sie richtig hält und wie man damit schießt."

Auch die Erste-Hilfe-Kenntnisse werden aufgefrischt. In Gedanken ist Katja Shepeleva bei ihrer Mutter, die als Ärztin in Cherson arbeitet und die von russischen Truppen besetzte Stadt nicht verlassen wollte.

"Es ist eine sehr schwierige Situation für meine Mutter, aber sie bewegt sich immer noch in der Stadt und hilft den Menschen. Sie will niemanden im Stich lassen. Natürlich gefällt ihr die Situation nicht, aber als Ärztin kann sie die Menschen doch allein lassen."

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