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Schwebende Engel: Ostertraditionen in Spanien

Bajada del Angel
Bajada del Angel Copyright Daniel Ochoa de Olza/AP
Copyright Daniel Ochoa de Olza/AP
Von Euronews mit AFP
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Bajada del Angel heisst eine Ostertradition in Spanien. Der Engel verkündet Maria, dass ihr Sohn lebt.

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Jedes Land kennt seine eigenen Ostertraditionen und auch Spanien hat diverse, je nach Region verschieden. So findet im Ort Villanueva de la Serena 300 Kilometer südwestlich von Madrid ein Oster RENNEN statt, genannt La Carretita, bei dem die Mutter Maria ihrem auferstandenen Sohn so schnell wie möglich entgegengetragen wird. Die Träger rennen und bei Jesus angekommen, regnen Blütenblätter auf Maria.

In Tudela, eine Autostunde nordwestlich von Saragossa gelegen, und anderen spanischen Orten gibt es eine ganz besondere Ostertradition: Bajada del Angel. 

Im Matthäusevangelium 28,5-6 steht: "Aber der Engel antwortete und sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiss, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat."

Der Engel, der laut dem Matthäusevangelium die Auferstehung Jesu verkündet, wird von einem Kind gespielt, das an einem Seil in der Luft auf Maria zuschwebt und ihr das schwarze Tuch, ein Zeichen der Trauer, vom Kopf zieht, denn ihr Sohn lebt.

Am Karfreitag gehört zur Tradition in Tuleda, dass eine Holzfigur, die den Verräter Judas Ischariot darstellt, verbrannt wird.

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