Kriegsangst: Flucht aus Transnistrien

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Von Louise Miner
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An der Grenze zwischen Moldau und Transnistrien stauen sich Autos mit Menschen, die das abtrünnige Separatistengebiet verlassen wollen. Ein russischer Militär hatte eine Landverbindung über die südliche Ukraine zum Ziel erklärt.

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An der Grenze zwischen Moldau und der russisch unterstützten Separatistenregion Transnistrien: Lange Autoschlangen haben sich gebildet mit Menschen, die nach Moldau wollen. Auslöser ist die Angst, das auch hier bald Krieg herrschen könnte. Anfang der Woche hatte es ungeklärte Sprengstoffanschläge auf zwei Sendemasten in Transnistrien gegeben.

In Transnistrien ist die Lage kompliziert, jeder hat Angst, dass hier bald ein Krieg ausbricht.
Alex
Lebt in Transnistrien

In Transnistrien stationierte russische Truppen haben militärische Kontrollpunkte eingerichtet. Der Westen ist besorgt, Russland könne wegen angeblicher Bedrohung ethnischer Russen einen militärischen Einsatz starten.

Wir sehen diese Anschläge als terroristische Akte, die die Lage in der Region destabilisieren soll. Wir verurteilen entschieden die Versuche, Transnistrien in die Geschehnisse in der Ukraine zu verwickeln.
Maria Sacharowa
Sprecherin des russischen Außenministeriums

Ein hochrangiger russischer Militär hatte angekündigt, Russland strebe die vollständige Kontrolle der südlichen Ukraine an - und wolle eine Landverbindung nach Transnistrien herstellen.

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