NRW wählt - von Ampel, GroKo bis Jamaika ist alles drin

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Von su mit dpa
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In Nordrhein-Westfalen wird am Sonntag (15. Mai) ein neuer Landtag gewählt. Die Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland (knapp 18 Millionen Einwohner von insgesamt gut 83 Millionen) gilt als die wichtigste des Jahres in Deutschland. Vom Ausgang werden bedeutende bundespolitische Signale erwartet.

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In Nordrhein-Westfalen wird am Sonntag (15. Mai) einneuer Landtag gewählt. Die Wahl im bevölkerungsreichstenBundesland (knapp 18 Millionen Einwohner von insgesamt gut 83 Millionen) gilt als die wichtigste des Jahres in Deutschland. Vom Ausgang werden bedeutende bundespolitische Signale erwartet.

Umfragen sagen einen Sieg der Christdemokraten von Ministerpräsident Hendrik Wüst voraus. Ihr Vorsprung vor den oppositionellen Sozialdemokraten mit Spitzenkandidat Thomas Kutschaty beträgt aber nur wenige Prozentpunkte. Die bisher in Düsseldorf regierende christlich-liberale Koalition aus CDU und FDP hätte demnach keine Mehrheit mehr. Drittstärkste Kraft sind in den Umfragen die Grünen.

GROKO, AMPEL, JAMAIKA

Möglich wären laut Umfragen neben einer Großen Koalition aus CDU und SPD etwa ein schwarz-grünes Bündnis oder ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Die SPD könnte zudem wie im Bund eine Ampel-Koalition mit Grünen und FDP bilden. Auch für eine rot-grüne Mehrheit könnte es unter Umständen ganz knapp reichen.

Derzeit sind fünf Fraktionen im Landtag vertreten. 2017 waren aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten insgesamt 199 Abgeordnete in das NRW-Parlament eingezogen. Eine CDU/FDP-Koalition löste damals die rot-grüne Koalition ab und hat eine Mehrheit von nur einer Stimme. 

Am vorigen Sonntag hatte die CDU die Wahl in Schleswig-Holstein mit großem Abstand gewonnen, Ende März aber das von ihr seit 23 Jahren regierte Saarland an die SPD verloren. Im Oktober wird auch in Niedersachsen gewählt.

Im Wahlkampf war das Thema Corona zuletzt weniger dominant gewessen. Wichtig waren der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Energiesicherheit und Kohleausstieg, Inflation und gestiegene Sprit- und Energiepreise - dazu der Klimawandel. Weitere Themen: Schulpolitik, Innere Sicherheit und bezahlbarer Wohnraum.

su mit dpa

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