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Mysteriöses Verschwinden wegen Panzern für die Ukraine? Rheinmetall-Manager 4 Tage weg

Rheinmetall Headquarter in Düsseldorf - Symbolbild
Rheinmetall Headquarter in Düsseldorf - Symbolbild Copyright INA FASSBENDER/AFP or licensors
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Von Euronews mit BILD, Corriere della Sera
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Der Chief Operating Officer von Rheinmetall ist in Kassel unter rätselhaften Umständen wieder aufgetaucht. Wurde der Manager des Rüstungskonzerns, der Waffensysteme an die Ukraine liefert, von Russland entführt?

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Vier Tage lang war der Chief Operating Officer des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall in Kassel verschwunden. Dann ist der 51-Jährige verwirrt und offenbar alkoholisiert in einem Auto in der Nähe des Messegeländes wieder aufgefunden worden. Das berichtet nicht nur die BILD-Zeitung hinter der Bezahlschranke, sondern inzwischen auch die internationale Presse - wie Corriere della Sera.

Rheinmetall hatte der deutschen Regierung angeboten, 88 gebrauchte, aber generalüberholte Leopard 1 Panzer sowie 100 Schützenpanzer vom Typ Marder an die Ukraine zu liefern. Das Werk im nordhessischen Kassel ist das Kompetenzzentrum für taktische Radfahrzeuge des Rüstungsunternehmens Rheinmetall. Mehr als 1.000 Mitarbeitende sind bei Rheinmetall in Kassel beschäftigt - von dort werden laut Internetseite des Unternehmens nicht nur Rüstungsgüter für die Bundeswehr, sondern auch für das Ausland hergestellt.

Der vier Tage verschwundene Manager ist laut Medienberichten CEO der Rheinmetall Landsysteme GmbH und für die Panzerproduktion verantwortlich.

Warnung vor Spionage und Sabotage in Deutschland

Der Chef des deutschen Verfassungsschutzes Thomas Haldenwang hatte gerade erst gewarnt, "dass in einer Welt der offenen Waffengänge und drastischen Sanktionen die Hemmschwelle der offenen Sabotage und Spionage weiter sinken wird." Das Niveau der Spionage habe das Niveau des Kalten Krieges erreicht oder bereits überschritten - so Haldenwang.

Kein Statement zu dem Vorfall vor Montag

Dort stand an diesem Freitagnachmittag niemand für eine Stellungnahme zum mysteriösen Verschwinden des COO zur Verfügung. Alle Beschäftigten der Presseabteilung seien auf dem Frühlingsfest und erst am Montag wieder zu erreichen, erklärte ein Mitarbeiter vom Werkschutz in Kassel gegenüber Euronews. Er sei auch nicht befugt, sich dazu zu äußern, welche Fahrzeuge genau in Kassel hergestellt werden.

In der Rheinmetall-Pressestelle in Düsseldorf war vor dem Wochenende ebenfalls niemand mehr zu erreichen.

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