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Portugals Ministerpräsident Costa verspricht der Ukraine Finanzhilfe von 250 Millionen Euro

Costa zu Besuch bei Zelenskyj in Kiew
Costa zu Besuch bei Zelenskyj in Kiew Copyright AP/Ukrainian Presidential Press Office
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Von Euronews
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Portugals Ministerpräsident Costa verspricht der Ukraine Finanzhilfe von 250 Millionen Euro

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Der portugiesische Ministerpräsident Antonio Costa hat angekündigt, die Ukraine mit 250 Millionen Euro zu unterstützen. Er erklärte beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew, dass 100 Millionen Euro in diesem Jahr gezahlt würden, das restliche Geld folge in den nächsten drei Jahren.

Portugal unterstütze den Plan der Ukraine, der Europäischen Union beizutreten. Es unterstütze andere Länder dabei, Alternativen zu russischem Gas zu finden. Am wirksamsten sei es, russische Energiequellen komplett zu boykottieren, um den russischen Krieg nicht mehr zu finanzieren, sagte Costa.

Zelenskyj erklärte, es gebe keinen Krieg auf russischem Gebiet. Der Donbas sei weiter Teil des ukrainischen Staates. 

"Wir können den Preis von hunderttausenden Menschenleben nicht mehr bezahlen. Helfen Sie uns. Die Raketensysteme stehen in einigen Ländern nur herum, sie sind der Schlüssel zu unserem Überleben", forderte der Präsident in Richtung Europas.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, ukrainische Ziele von Schiffen im Schwarzen Meer aus mit Raketen beschossen zu haben. So seien in der Region Schytomyr aus Europa und den USA gelieferte Waffen mit Marschflugkörpern des Typs Kalibr zerstört worden. Eine Bestätigung von Seiten der Ukraine gab es nicht. Zudem sei ein Militär-Trainingslager unweit der Hafenstadt Odessa mit Raketen und Artillerie angegriffen worden.

Die ukrainische Armee registrierte eine Vielzahl von russischen Angriffen vor allem im Osten. Der ukrainische Militärgouverneur des Gebietes Luhansk, Serhij Hajdaj, berichtete von massiven Gefechten im Donbass.

Nach Darstellung des Generalstabs in Kiew geht es dem Gegner weiter darum, die komplette Kontrolle über die Gebiete Luhansk und Donezk zu erlangen, um einen Landkorridor auf die von Russland 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim abzusichern.

Drohnenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung von Borodjanka. Die russische Invasion hinterließ in der Stadt 60 Kilometer östlich von Kiew eine Schneise der Verwüstung.

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