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Wie ausgebüxte Ziegen in Österreich einen 78-Jährigen gerettet haben

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Von Euronews  mit ORF, Standard
Ziegen auf der Wiese - Symbolbild
Ziegen auf der Wiese - Symbolbild   -   Copyright  Eric Risberg/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Die Geschichte der Ziegen, die einen 78-Jährigen in Niederösterreich gerettet haben, macht in der Alpenrepublik Schlagzeilen.

Ein 78-jähriger Mann war am Mittwochabend aus einem Krankenhaus in Baden weggelaufen und wurde - wie der ORF berichtet - trotz Suchaktion der Polizei mit Hubschrauber und Hundestaffel zunächst nicht gefunden. Am Donnerstag fanden ein Suchtrupp die Bauchtasche des Vermissten in der Nähe eines Kanals - doch von dem Mann gab es weiterhin keine Spur.

Am Donnerstagnachmittag wurden die Polizei Baden zu einem Einsatz wegen etwa 50 ausgerissener Ziegen gerufen, die den Verkehr behinderten. Und als die Beamten vor Ort versuchten, die auf der Straße herumlaufenden Ziegen einzufangen, hörten sie leise Hilferufe.

Der vermisste Rentner lag - laut STANDARD - in einem etwa zwei Meter tiefen, von herabhängenden Ästen verdeckten Straßengraben. Der Mann war dehydriert und erklärte, er sei an einem Drahtzaun hängengeblieben und eine Böschung hinabgestürzt. Durch das Loch im beschädigten Zaun waren dann die Ziegen ausgebüxt.

Ein Rettungswagen transportierte den 78-Jährigen - dessen Gesundheitszustand von der Polizei als schlecht beschrieben wurde - zurück ins Krankenhaus Baden. Und die Ziegen wurden von ihrem Besitzer wieder auf die Wiese jenseits des Zauns gebracht.

Baden in Österreich ist übrigens ein Kurort mit etwa 25.000 Bewohnerinnen und Bewohnern im Süden von Wien.