Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Per Helikopter gerettet: 99 Jugendliche und 8 Lehrer aus Deutschland im Kleinwalsertal

Access to the comments Kommentare
Von Euronews  mit dpa, STANDARD
euronews_icons_loading
Rettungshubschrauber in Österreich - Symbolbild
Rettungshubschrauber in Österreich - Symbolbild   -   Copyright  JOE KLAMAR/AFP

Zuerst berichteten österreichische Medien wie DER STANDARD über den Vorfall. 99 Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrkräfte mussten im Kleinwalsertal mit Rettungshubschraubern in Sicherheit gebracht werden, weil sie eine Wanderung unterschätzt hatten. 

Die Gruppe aus Ludwigshafen mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren war auf einer nach Regenfällen glitschigen und gefährlichen Strecke am Walmendingerhorn steckengeblieben. Sie waren um 15 Uhr aufgebrochen. Einige Stunden später ging nichts mehr.

"Mehrere Schüler waren erschöpft, unterkühlt, durchnässt und völlig aufgelöst", erklärte die Polizei Vorarlberg.

Da in den Rettungshubschraubern nur immer drei Personen gerettet werden konnten, mussten die Bergretter zigmal hin- und herfliegen. Nach Auskunft der Bergrettung könne man sich kein ähnliches Vorkommnis in der jüngeren Vergangenheit erinnern.

Im Internet über die Wanderung informiert

Vor dem Ausflug - zu dem die Gruppen schlecht ausgerüstet gestartet war - hatten sich die Verantwortlichen offenbar im Internet informiert und auf die Bewertung eines Users verlassen, der die Gratwanderung mit den Worten "schwierig ist hier nichts" beschrieben hatte.

Laut Auskunft der Polizei erfodert die gewählte Route aber "Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände".

Als sich ein Teil der Gruppe zum Umkehren entschied, rutschten zwei Jugendliche ab und verletzten sich leicht. Da einzelne Kinder daraufhin in Panik gerieten, setzten die Lehrer einen Notruf ab. Alle 107 Personen wurden daraufhin mit zwei Hubschraubern auf einen nahe gelegenen Forstweg gebracht, wie der Bürgermeister von Mittelberg, Andi Haid sagte.