EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Suche nach verschwundenem Journalisten: zweiter Verdächtiger festgenommen

Suche nach den verschwundenen Männern
Suche nach den verschwundenen Männern Copyright Edmar Barros/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Edmar Barros/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Dom Phillips und der brasilianische Experte für indigene Völker Bruno Pereira waren Anfang Juni im Amazonasgebiet verschwunden. Der freiberufliche Journalist plante ein Buch über Gewalt gegen indigene Menschen und über die Umweltzerstörung am Amazons.

WERBUNG

Nach dem Verschwinden des britischen Journalisten Dom Phillips und des brasilianischen Spezialisten für indigene Völker Bruno Pereira Anfang Juni im Amazonasgebiet ist ein zweiter Verdächtiger festgenommen worden. So die brasilianische Bundespolizei.

Der Verdächtige Oseney da Costa de Oliveira, genannt "Dos Santos" wurde in der Gemeinde Atalaia do Norte dem Haftrichter vorgeführt. Ein erster Verdächtiger war bereits am 7. Juni festgenommen worden. Die beiden Männer sollen Brüder sein.

Suche nach den Männern geht weiter, Druck auf Politik

Angehörige indigener Bevölkerungsgruppen suchten zunächst weiter nach den Vermissten. Der Leiter der Aktion aber ging zuletzt nicht mehr davon aus, die beiden noch lebend zu finden.

Das ist quälend, es ist einer von uns, der da verschwunden ist.
Ellen Ribeiro
Demonstriert für die Aufklärung des Falls Pereira

Vor dem Gerichtsgebäude in Atalaia do Norte protestierten weiter Männer und Frauen und forderten die Aufklärung des Falls Pareira, so auch Ellen Ribeiro: 

"Das ist quälend, es ist einer von uns, der da verschwunden ist."

Phillips plante Buch über Gewalt gegen Indigene und Umweltschutz

Der freiberufliche Journalist Phillips, der auch für den britischen "The Guardian" schreibt, war mit Pareira unterwegs, um für ein Buch unter anderem über Gewalt gegen indigene Menschen zu recherchieren. Zuletzt waren sie auf einem Fluss im Javari-Tal gesehen worden.

In der an Peru und Kolumbien grenzenden Gegend sind Goldgräber, Drogenbanden und Wilderer aktiv.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Suche nach verschwundenem Touristenflugzeug in Island

Wo ist die 4 Jahre alte Cleo? Seit 1 Woche aus Zelt verschwunden

Rio de Janeiro: Karnevaltänzer setzen ein Zeichen für Gerechtigkeit