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"Super Frenchie" springt mit Skiern am Mont Blanc aus 3.900 m Höhe

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Von Kirsten Ripper  & Euronews  mit YouTube, Outside, Fatherly
Am Mont Blanc - Symbolbild
Am Mont Blanc - Symbolbild   -   Copyright  David Azia/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

Er nennt sich "Super Frenchie": der Franzose Matthias Giraud ist mit Skiern aus fast 3.900 Metern Höhe im Mont-Blanc-Massiv abgesprungen. Der 38-Jährige ist zunächst von der Aiguille du Goûter abgefahren und dann in die Tiefe gesprungen. "Wenn Du springst, dann ist das immer wieder wie sich zu verlieben", meinte Matthias Giraud in einem Interview mit dem französischen Abenteuer-, Reise- und Extremsport-Magazin Outside. Den spektakulären Absprung von der Aiguille du Goûter an der französisch-italienischen Grenze - unweit von seinem Heimatort - hatte er seit fünf Jahren vorbereitet.

"Ich bin in Saint-Gervais mit Blick auf den Mont-Blanc beim Skifahren aufgewachsen", erzählt Matthias Giraud nach seinem jüngsten Erfolg Outside.fr. "Ich habe ihn mein ganzes Leben lang bewundert und ihn mir nach meinem Sprung 2019 sogar auf meinen Rücken tätowieren lassen. Mehrere erste BASE-Jump-Skiabfahrten in der Welt und insbesondere im Mont-Blanc-Massiv durchzuführen, lässt meine Kindheitsträume wahr werden, ein moderner und kreativer Ansatz zum Bergsteigen. Dieser erste BASE-Jump-Ski auf der Aiguille du Goûter ist ein großer Moment, der mich stolz macht. Es ist die klassische Route zum Gipfel des Mont-Blanc und eine massive Felswand, die voller Geschichte steckt."

Die Abfahrt und der ganz besondere BASE-Jump sind im folgenden Video festgehalten.

"Grenzwertig genial, grenzwertig verrückt" - so beschreiben seine Freunde Matthias Giraud.

Abgesprungen ist der professionelle Skifahrer, der inzwischen vor allem in Bend im US-Bundesstaat Oregon lebt, schon vor Jahren auch vom Matterhorn in der Schweiz und von der Eiger Westwand.

Geglückt ist Matthias Giraud ist nicht immer alles. Kurz vor der Geburt seines ersten Kindes erlebte er einen spektakulären Absturz. Auch davon handelt der Dokumentarfilm über den Extremsportler, der 2021 in die Kinos kam.

Der Sohn ist inzwischen fünf Jahre alt und will unbedingt Skateboarden lernen. Dazu sagt Giraud im US-Magazin Fatherly: "Ich kann ihm keine Tricks beibringen, wie man ein guter Skater wird, aber ich kann ihm die mentalen Tricks beibringen, wie man es richtig macht". Giraud nennt sich selbst einen lausigen Skateboarder, aber er macht seinem Sohn Mut. "Die Leute sagen, dass kleine Kinder sich nicht konzentrieren können, und das ist verdammter Bullsh*t - sorry für meine Ausdrucksweise."

Der Titel der 77 Minuten langen Dokumentation über das Leben von Matthias Giraud ist "Super Frenchie".