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Schwebend unterwegs mit 1000 km/h - Die Tech-Tüftler von Delft

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Von Euronews mit AFP
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Ein Bestandteil des Hyperloop Projekts in Delft (Archivfoto)
Ein Bestandteil des Hyperloop Projekts in Delft (Archivfoto)   -   Copyright  Mike Corder/AP 2017

Luftkapseln, mit denen man mit 1000 Stundenkilometern reisen kann...Hyperloop, das revolutionäre Transportprojekt, fasziniert weiterhin Fachleute auf der ganzen Welt und Studierende der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Sie entwickeln ihr eigenes Fahrzeug.

Hidde de Bos ist der Chef-Technologe von "Delft Hyperloop": "Wir haben Magnete, wie man sie am Kühlschrank anbringt, an unserer Gondel, an unserem Fahrzeug, und auf der Strecke haben wir Spulen, durch die wir Strom fließen lassen und mit denen wir unsere Gondel antreiben, um einen sehr effizienten Motor zu bauen."

Vordenker des Projekts war der Tech-Multimiilliardär Elon Musk vor über zehn Jahren. Es steckt noch in den Kinderschuhen, aber mehrere Teams arbeiten weltweit an Fortschritten. 

Transportmittel der Zukunft

Auch für die Delfter Studierenden um Hidde de Bos ist Hyperloop das Transportmittel der Zukunft: "Wir bauen also im Endeffekt einen magnetisch schwebenden Vakuumzug, der in Zukunft Flugzeuge ersetzen soll. Unser technischer Prototyp erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern, aber in vollem Maßstab sollte er etwa 1.000 Stundenkilometer erreichen können."

Das Delfter Projekt wird genauestens beäugt vom Weltraum-Unternehmen Space X, das von den ersten Prototypen beeindruckt ist. Sie haben auch mehrfach die European Hyperloop Week gewonnen und sich damit an die Spitze der in Europa entwickelten Hyperloop-Projekte gesetzt. Ermutigende Ergebnisse für dieses Team, das sich erstmals der breiten Öffentlichkeit vorstellt. In Kürze beginnt die nächste Hyperloop Week mit freiem Eintritt für Interessierte.

Hidde de Bos: "Ich bin super aufgeregt, alle haben sehr hart daran gearbeitet, wir sind sehr stolz und wir hoffen, dass wir etwas zur Hyperloop-Idee beitragen konnten."

Mehrere europäische Unternehmen befinden sich bereits im Stadium des Experimentierens im menschlichen Maßstab. Eines davon mit Sitz in Italien strebt die Eröffnung einer Linie zwischen Venedig und Padua für die Olympischen Winterspiele 2026 an.