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Streik bei Lufthansa: Deutscher Luftraum am heutigen Mittwoch ausgedünnt

Lufthansa-Maschinen bleiben auf dem Boden: 1000 Flüge gestrichen
Lufthansa-Maschinen bleiben auf dem Boden: 1000 Flüge gestrichen Copyright Matthias Schrader/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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100 Flüge wurden gestrichen.

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Das Lufthansa-Bodenpersonal ist an diesem Mittwochmorgen in Deutschland in einen bundesweiten Warnstreik getreten. Dieser soll bis Donnerstag 6 Uhr andauern. Lufthansa hat aufgrund der Arbeitsniederlegungen mehr als 1000 Flüge gestrichen. Schon vor dem Streikbeginn kam es zu Einschränkungen, von denen rund 7500 Menschen betroffen waren. Auch in den kommenden Tagen werden voraussichtlich noch Nachwirkungen im Reiseverkehr zu spüren sein.

„Derzeit ist Hauptreisezeit"

Wie sollten Reisende mit dem Streik umgehen? Lufthansa schreibt: „Wenn Sie Ihre Kontaktdaten in Ihrer Buchung angegeben haben, meldet sich Lufthansa im Falle einer Flugstreichung mit einem Umbuchungsvorschlag bei Ihnen. Derzeit ist Hauptreisezeit. Dadurch kann es zum Teil länger dauern, bis Lufthansa Ihnen eine adäquate Umbuchungslösung anbieten kann.“

Verdi will Lohn und Entlastung herausholen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu dem Streik aufgerufen. Sie will für rund 20 000 Angestellte mehr Lohn und Entlastung herausholen. Den Beschäftigten gehe die Luft aus, so Verdi. Die Gewerkschaft beklagt unerträgliche Zustände an deutschen Flughäfen, spricht von langen Wartezeiten, gestrichenen Verbindungen und vermisstem Gepäck. Dafür seien allerdings nicht die Beschäftigten verantwortlich.

Lufthansa nennt den Streik unzumutbar. Das Unternehmen hat in den Tarifverhandlungen eigener Aussage nach ein „hohes Angebot mit sehr substantiellen Vergütungssteigerungen" vorgelegt. Verdi entgegnete, das Angebot reiche vorne und hinten nicht.

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