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Beginn einer neuen Friedensära? Gustavo Petro in Bogotá vereidigt

Siegerpose des neuen Präsidenten nach seiner Einführungsrede in Bogotá
Siegerpose des neuen Präsidenten nach seiner Einführungsrede in Bogotá Copyright Fernando Vergara/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit AP, dpa
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Gustavo Petro legt Amtseid als Staatspräsident ab: der neue starke Mann Kolumbiens will eine weitere Abwanderung ehemaliger Guerlla-Kämpfer in den Untergrund verhindern. Diesen Trend hatte Amtsvorgänger Iván Duque mitzuverantworten.

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Der neue kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat sein Amt angetreten. Der Linkspolitiker legte auf der Plaza Bolívar im Zentrum der Hauptstadt Bogotá seinen Amtseid ab. Mehrere südamerikanische Staatschefs und der spanische König Felipe VI. nahmen an der Feier teil. 

Der ehemalige Guerillero Petro hatte sich in der Stichwahl am 19. Juni gegen den populistischen Immobilien-Unternehmer Rodolfo Hernández durchgesetzt. Neue Vizepräsidentin ist Francia Márquez, die erste Frau an der Spitze des ehemaligen Bürgerkriegslandes.

Alte Regierung mit Seitenhieb

Für Ärger sorgte, dass die scheidende konservative Regierung unmittelbar vor der Vereidigung die Herausgabe des Schwerts von Nationalheld Simón Bolívar und der Skulptur "Friedenstaube" des Künstlers Fernando Botero verweigerte, die bei der Amtseinführung Petros gezeigt werden sollten.

Der neue Präsident will die Beziehungen zu Venezuela normalisieren und die Grenzen wieder öffnen. Zudem will er den vor sechs Jahren geschlossenen Friedensvertrag mit der Guerillaorganisation Farc konsequent umsetzen und auch mit den anderen bewaffneten Gruppen des Landes Gespräche aufnehmen. Unter Petros Vorgänger Iván Duque waren wegen der schleppenden Umsetzung der Vereinbarung viele ehemailge Guerilleros wieder in den Untergrund abgewandert.

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