Deutsche Wirtschaft ohne China: Deutlicher Wertschöpfungsverlust befürchtet

Chinesisches Frachtschiff im Hamburger Hafen (Aufnahme vom 29. Oktober 2014)
Chinesisches Frachtschiff im Hamburger Hafen (Aufnahme vom 29. Oktober 2014) Copyright Michael Sohn/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Das Wirtschaftsforschungsinstituts IFO hat berechnet, welche Folgen es für die deutsche Wirtschaft hätte, wenn sich das Land von China abwenden würde.

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Deutliche Einbußen und Milliardenverluste für einige der wichtigsten Bereiche der deutschen Wirtschaft: Auf solche Folgen muss sich die Bundesrepublik im Falle eines Handelskrieges mit China gefasst machten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des in München ansässigen Wirtschaftsforschungsinstituts IFO.

Sollten sich Deutschland und die Europäische Union wirtschaftlich von der Volksrepublik abkoppeln, so rechnet das Institut vor, kämen Kosten auf Deutschland zu, die die Nachwirkungen des britischen EU-Austritts um ein Sechsfaches übersteigen würden. Der Fahrzeugbau in Deutschland müsste demnach einen Wertschöpfungsverlust von rund acht Milliarden Dollar schlucken. Zwischen 2012 und 2021 verkauften deutsche Unternehmen jährlich mehr als 200 000 PKW nach China.

Auch der Maschinenbau in Deutschland bekäme es mit wirtschaftlichem Gegenwind zu tun und hätte laut der IFO-Berechnung einen Wertschöpfungsverlust von rund fünf Milliarden Dollar aufzufangen.

„Strategische Partnerschaften und Freihandelsabkommen mit gleichgesinnten Nationen"

Sollte sich Deutschland entschließen, sich beim Export von China abzuwenden, empfiehlt das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut, „strategische Partnerschaften und Freihandelsabkommen mit gleichgesinnten Nationen, wie den USA, zu schließen". Für einen völligen Ausgleich der Verluste würde aber auch solch ein Schritt nicht sorgen.

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