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Tödliche Unwetter: 5 Tote auf Korsika, 2 Kinder sterben in Kärnten

Nach dem tödlichen Unwetter auf Korsika
Nach dem tödlichen Unwetter auf Korsika Copyright PASCAL POCHARD-CASABIANCA/AFP
Copyright PASCAL POCHARD-CASABIANCA/AFP
Von Euronews
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Unwetter und Stürme in Frankreich und Österreich fordern viele Opfer. Auf Korsika sollte es weiteres Extremwetter geben.

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Durch schwere Unwetter mit Sturmböen von bis zu 200 km/h auf der französischen Insel Korsika sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen - darunter ein 13 Jahre altes Mädchen. Ein Baum war in Sagone auf einem Campingplatz auf den Bungalow gestürzt, in dem sich die Jugendliche aufhielt. Ein 46-Jähriger kam ebenfalls durch einen umstürzenden Baum in Calvi ums Leben. Unter den Toten ist auch ein 62 Jahre alter korsischer Fischer sowie eine 72-jährige Frau.

12 weitere Personen wurden verletzt, mindestens einevon ihnen befand sich am Donnerstagnachmittag in einem sehr kritischen Zustand. Schwer verletzt wurde auch eine junge Touristin aus Italien, die ebenfalls auf einem Campingplatz von einem herabstürzenden Baum verwundet wurde.

Am Flughafen von Ajaccio wurden Metallboxen herumgeschleudert.

Die korsischen Einsatzkräfte waren allein an diesem Donnerstag zu 115 Rettungsaktionen auf dem Meer unterwegs.

Die französische Regierungschefin Elisabeth Borne hat einen Krisenstab eingerichtet.

In mehreren Zehntausen Haushalten auf Korsika war der Strom vorübergehend ausgefallen.

2 Kinder sterben bei Unwettern in Kärnten

In Kärnten sind in St. Andrä im Lavanttal zwei Kinder bei den Unwettern ums Leben gekommen Die Kinder hielten sich in einem Freizeitzentrum am See auf. Mehrere weitere Personen mussten wiederbelebt werden. Für die Kinder kam jede Hilfe zu spät. Das hat das österreichische Rote Kreuz in Klagenfurt bestätigt.

Präsident Alexander van der Bellen sprach den Familien der Opfer seine Anteilnahme aus.

Die Autobahnen A2 und A9 waren in den Bundesländern Kärnten und Steiermark wegen durch den Sturm umgestürzte Bäume an mehreren Stellen gesperrt.

Die ÖBB stellte ihren Verkehr in Kärnten, Steiermark und Osttirol teilweise ein. Auch in Österreich gab es Probleme mit der Stromversorgung - das mit die Ausfälle der Bahn verursachte.

Auch im Norden von Italien - u.a. in der Toskana - gab es heftige Stürme.

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