Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Krim: Selenskyj will die Halbinsel um jeden Preis zurück

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj   -   Copyright  Andrew Kravchenko/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Der Verlust der Krim ist für die Ukraine ein tiefsitzender Stachel. Die Halbinsel am Schwarzen Meer wurde 2014, als russische Truppen das Gebiet de facto bereits kontrollierten, nach einer umstrittenen Volksbefragung erst eigenständig und kurz darauf Teil Russlands. Diese Vorgänge seien völkerrechtswidrig gewesen, sagen viele Fachleute.

„Es begann mit der Krim und es wird mit der Krim enden"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den Stand der Dinge nicht hinnehmen. „Es begann mit der Krim und es wird mit der Krim enden. Es stimmt, und daran glaube ich einhundertprozentig, dass für die Überwindung von Terror und für die Rückkehr von Sicherheit in diese Region, nach Europa und die ganze Welt ein Sieg im Kampf gegen den russischen Angriff nötig ist. Es ist notwendig, die Krim von der Besatzung zu befreien“, sagte Selenskyj.

Unterstützung erhielt er bei der sogenannten Krim-Plattform auch aus Brüssel.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, sagte: „Wir werden die unrechtmäßige Aneignung der Krim und Sewastopols durch Russland niemals anerkennen. Wir sind wegen der Menschenrechtsverletzungen auf der Halbinsel Krim tief besorgt: Dass Menschen verschwinden, wegen der Folter und Tötungen und der Verfolgung der Krimtataren.“

„Zermürbungskrieg"

Und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte: „Wir müssen unsere Unterstützung der Ukraine über einen langen Zeitraum beibehalten, damit die Ukraine eine eigenständige und unabhängige Nation bleibt. Eine starke, beständige und unabhängige Ukraine ist für die euro-Atlantische Sicherheit unentbehrlich."

Der kommende Winter werde hart. Man erkenne bereits jetzt einen Zermürbungskrieg, so Stoltenberg.