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Duginas Vater: "Sie starb für den Sieg Russlands im Krieg in der Ukraine"

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Von Euronews  mit AP, AFP
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Alexander Dugin auf der Trauerfeier für seine ermordete Tochter
Alexander Dugin auf der Trauerfeier für seine ermordete Tochter   -   Copyright  Dmitry Serebryakov/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Für Nationalisten in Russland ist Daria Dugina jetzt eine Märtyrerin. Auf einer Trauerfeier in Moskau haben viele Abschied genommen von der Tochter des ultranationalistischen Philosophen Alexander Dugin.

Die 29-Jährige Journalistin und Musikerin wurde durch eine Autobombe getötet.

Sie lebte für diesen Sieg, und sie starb im Namen dieses Sieges, unseres russischen Sieges, unserer Wahrheit, unseres orthodoxen Glaubens, unseres Landes, unseres Staates
Alexander Dugin
Ultranationalistischer Philosoph und Vater der Ermordeten Daria Dugina

Ihr Vater verbindet den Tod der Tochter mit dem Krieg in der Ukraine. Er sagt: "Der höchste Preis, den man zahlen muss (Anmerkung der Redaktion: der Verlust des eigenen Kindes), kann nur durch die höchste Errungenschaft - unseren Sieg - wiedergutgemacht werden. Sie lebte für diesen Sieg, und sie starb im Namen dieses Sieges, unseres russischen Sieges, unserer Wahrheit, unseres orthodoxen Glaubens, unseres Landes, unseres Staates".

Der faschistische Abschaum muss in seinem Versteck vernichtet werden. Das Versteck ist in Kiew. Und die vollständige Entnazifizierung der Ukraine ist unmöglich ohne die Liquidierung des verbrecherischen faschistischen Regimes von Selenskyj.
Sergei Mironow
Duma-Abgeordneter

Der Duma-Abgeordnete Sergei Mironow von der politisch schwer einzuschätzenden "Russischen Partei des Lebens" ging noch weiter. Er erklärte: "Sowohl die Mörder als auch die Drahtzieher - und die Drahtzieher sind in Kiew, und einer der Drahtzieher ist Herr Selenskyj persönlich - werden sich unausweichlich dem Internationalen Tribunal stellen müssen. Der faschistische Abschaum muss in seinem Versteck vernichtet werden. Das Versteck ist in Kiew. Und die vollständige Entnazifizierung der Ukraine ist unmöglich ohne die Liquidierung des verbrecherischen faschistischen Regimes von Selenskyj."

Die Ukraine bestreitet jegliche Verwicklung in das Attentat auf Dugina.

Der russische Geheimdienst FSB hat als mutmaßliche Täterin des Anschlags eine Ukrainerin genannt, die Daria Dugina und nicht deren Vater tagelang verfolgt haben soll, bevor sie die Bombe zündete und nach Estland flüchtete.

Oleksy Danilov, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, geht davon aus, dass der russische FSB selbst Terroranschläge  in russischen Städten verüben wird. Und dass der Tod von Dugina nur der Anfang war.