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Olga Kolobowa alias Maria Adela: Russische Spionin bei der NATO?

Ausschnitt aus dem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica
Ausschnitt aus dem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica Copyright La Repubblica
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Von euronews
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Die Frau soll bis 2018 am NATO-Stützpunkt Neapel versucht haben, zu Mitarbeitern des Militärbündnisses freundschaftliche Beziehungen aufzubauen.

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Eine Frau namens Olga Kolobowa soll im Auftrag des militärischen Nachrichtendienstes Russlands, GRU, versucht haben, am NATO-Stützpunkt Neapel freundschaftliche Beziehungen zu Mitarbeitern des Militärbündnisses aufzubauen. Das will ein europäisches Recherchenetzwerk herausgefunden haben, dem unter anderem das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel angehört.

„Witwe mit einem bewegten Leben"

euronews-Mitarbeiterin Giorgia Orlandi schildert Einzelheiten:

„Wir sprechen hier über eine Frau, die nach einem kurzen Aufenthalt auf Malta nach Italien zog. Sie stellte sich unter dem Namen Maria Adela, als Witwe mit einem bewegten Leben, vor. Sie nahm am gesellschaftlichen Leben teil und gab sich als erfolgreiche Schmuckgestalterin aus. In dieser Zeit versuchte sie, freundschaftliche Beziehungen zu mehreren NATO-Mitarbeitern aufzubauen. 2018 dann die plötzliche Rückkehr nach Russland. Bis auf eine rätselhafte Nachricht auf Facebook gab es von ihr kein Spur mehr. Ihre Bekannten von damals sagen, dass sie nie verstanden hätten, warum die Frau Italien so plötzlich verließ. Einer der spannendsten Punkte dieser Geschichte ist, dass nicht klar ist, ob Maria Adela tatsächlich Zugang zu NATO-Mitarbeitern hatte und an welche Informationen sie in dieser Zeit zu gelangen versuchte. Der andere wichtige Punkt ist: Es gibt keinen Beweis, dass europäische Nachrichtendienste oder der NATO-eigene Nachrichtendienst während dieses Zeitraums über eine russische Spionin in NATO-Nähe auf europäischem Gebiet Bescheid wussten."

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