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Sanfte Ozeanriesen: Touristen tauchen auf den Azoren nach Walhaien

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Von Euronews
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Walhai im Atlantik vor den Azoren
Walhai im Atlantik vor den Azoren   -   Copyright  Screenshot PTRTP via EBU

Die Azoren sind nicht nur für ihre atemberaubenden Landschaften bekannt, an ihren Küsten tummeln sich auch zahlreiche Meeressäuger, Rochen und Haie. Wenn die Planktonblüte vor den Inseln ihren Höhepunkt erreicht, wandern Walhaie entlang der südlichen Grenze des Archipels im Atlantik.

Eine portugiesische Touristin sagt: "Es war eine unglaubliche Begegnung. Sie sind sehr still, ruhig. Für Menschen, die das Meer, schwimmen und die Natur lieben, ist es sehr schön."

Die friedlichen Riesen suchen in flachen Gewässern nach Plankton, ihrer bevorzugten Nahrung.

Camilo Vaz kommt zum Tauchen her, und natürlich für die Walhaie:

"Ich bin vor zwei Jahren mit Walhaien getaucht, aber es ist immer spektakulär. Sie sind ungewöhnlich große Tiere und es ist ein beeindruckender Moment der Begegnung mit einem Wesen, das man nicht jeden Tag sieht."

Eine spanische Touristin meint: "Ich war vor einigen Jahren hier und habe zwei oder drei gesehen. Spektakulär - ich bin nur wegen der Walhaie hier.

Es sei eine fantastische Erfahrung gewesen. Auf die Frage des Reporters, ob das Tier groß gewesen sei, sagt sie: "Er ist riesig, aber er gibt einem Gefühl von Ruhe, er jagt einem keine Angst ein."

Walhaie können bis zu 12 Meter lang werden. In den flachen Gewässern um die Inseln Pico und Santa Maria sind die sanften Ozeanriesen im August und September häufig anzutreffen. Nur manchmal verschlägt es sie in die tiefere Gefilde, wo sie sich an Unmengen von Krill und Kleinstfischen laben, die an den vorgelagerten Seebergen der Inseln wie Futterbälle aufgewirbelt werden.