EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Wahl verloren: Schwedens linke Ministerpräsidentin Andersson tritt zurück

Sozialdemokratin Magdalena Andersson tritt zurück
Sozialdemokratin Magdalena Andersson tritt zurück Copyright Ali Lorestani/ALI LORESTANI
Copyright Ali Lorestani/ALI LORESTANI
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson ist als Ministerpräsidentin in Schweden zurückgetreten - sie hat ihre Wahlniederlage eingestanden.

WERBUNG

Erst drei Tage nach der Wahl ist in Schweden das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt gegeben worden. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson hat die Niederlage des linken Lagers eingestanden - und sie hat auf einer Pressekonferenz in Stockholm an diesem Mittwochabend ihren Rücktritt angekündigt.

Die langjährige schwedische Finanzministerin hatte ihren Parteigenossen Stefan Löfven im vergangenen Jahr als Regierungs- und als Parteichefin der Sozialdemokraten abgelöst.

Zum ersten Mal überhaupt waren bei dieser Wahl die konservativen Moderaten von Ulf Kristersson in einem Bündnis mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten von Jimmie Akesson angetreten. Die Schwedendemokraten sind nach der Wahl die zweitstärkste politische Partei in Schweden.

Der Vorsprung von Kristerssons Vier-Parteien-Block einschließlich der rechtspopulistischen Schwedendemokraten auf das ebenfalls aus vier Parteien bestehende Lager von Andersson wuchs auf 176 zu 173 Mandate, nachdem er bis zuletzt bei 175 zu 174 gelegen hatte. 

175 der 349 Sitze sind im Reichstag in Stockholm für eine Mehrheit notwendig.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Nach der Parlamentswahl: Schwedens Konservative mit Regierungsbildung beauftragt

1 Toter durch Schusswaffen pro Woche: Bandengewalt in Schweden eskaliert

Schüsse im Einkaufszentrum in Malmö während Wahlkampf in Schweden