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Schulterschluss mit China und leichter Gegenwind aus Indien und der Türkei für Putin

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Von Serguei Doubine
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Die Präsidenten Russlands und Chinas haben sich im usbekischen Samarkand beim Sicherheitsgipfel für eine Neuordnung der internationalen Politik ausgesprochen. Im Schulterschluss postulierten sie ein Ende der Blockpolitik und eine Neuordnung der internationalen Politik.

Die wachsende Rolle neuer Machtzentren, die miteinander kooperieren, werde immer deutlicher, so Putin. Zum Ukraine-Krieg erfuhr Putin in Usbekistan auch Widerspruch. 

Indien, das enge Beziehungen zu Russland pflegt, hat zwar ein Ende der Kampfhandlungen gefordert, den russischen Einmarsch in die Ukraine hat es aber bisher nicht verurteilt. Bei einem Treffen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi am Rande des in Usbekistan sagte Putin:

Ich kenne Ihren Standpunkt zum Konflikt in der Ukraine und Ihre Sorgen, die Sie ständig äußern. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit das alles so schnell wie möglich vorbei ist.
Wladimir Putin
Russischer Präsident
Die heutige Zeit ist keine Zeit des Krieges. Wir haben oft darüber gesprochen, dass Demokratie, Diplomatie und Dialog die Dinge sind, die in der Welt zählen.
Narendra Modi
Indischer Premierminister

Später traf Putin auf den türkischen Präsidenten Erdogan, der Putin ebenfalls aufgefordert hat, den Krieg in der Ukraine "schnellstmöglich" zu beenden - auf diplomatischem Wege. 

Auch Erdogan und Xi suchen einen Weg zu engeren Beziehungen, allerdings sind die durch die Situation der muslimischen Minderheit der Uiguren in China belastet.