EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Panik an Bord - 150 km/h Sturm reißt Kreuzfahrtschiff im Hafen von Ravenna in Italien weg

Hafen in der Nähe von Ravenna - ARCHIV
Hafen in der Nähe von Ravenna - ARCHIV Copyright ALBERTO PIZZOLI/AFP
Copyright ALBERTO PIZZOLI/AFP
Von Euronews mit Corriere, Shipping Italy
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Etwa 1.000 Menschen befanden sich auf der Viking Sea, als das Kreuzfahrtschiff bei Ravenna in Italien aus dem Hafen gerissen wurde.

WERBUNG

Die dramatischen Bilder machen im Internet die Runde. Das Kreuzfahrtschiff Viking Sea ist an diesem Samstag im Hafen von Ravenna von Sturmböen mit etwa 150 km/h aus der Verankerung gerissen worden. Nach den tödlichen Unwettern vom Vortag an der Adria war die Situation kritisch.

Unter den 870 Passagieren an Bord machte sich die Angst breit - wie Corriere della Sera berichtet. Zudem hat die Viking Sea eine Crew von etwa 200 Personen. Zum Glück wurde aber niemand verletzt.

Es wurden sofort fünf Schlepper geschickt, um bei Sturm und Regen den Driftkurs abzubremsen und das Kreuzfarhtschiff wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Wie die Internetplattform "Shipping Italy" erklärt, lief das 228 Meter lange und 47.800 Tonnen schwere Schiff Gefahr, auf Grund zu laufen. Der Kapitän ließ den Anker am Bug fallen, um den Tiefgang des Rumpfes zu begrenzen. Ein enormer Einsatz war notwendig, um die Viking Sea wieder an ihre Hafenposition zu bringen.

In einer Mitteilung der örtlichen Hafenbehörde wird das Ereignis wie folgt rekonstruiert: "Aufgrund der außergewöhnlich ungünstigen Wetterlage der letzten Stunden driftete das Kreuzfahrtschiff Viking Sea, das um 8.00 Uhr morgens regulär am Kreuzfahrtterminal von Porto Corsini festgemacht hatte (südlicher Liegeplatz), aufgrund der starken Bora-Böen aus nördlicher Richtung, die eine absolut außergewöhnliche Intensität aufwiesen, von seiner Position ab. Die Hafenmeisterei und die technisch-nautischen Dienste (Schlepper, Lotsen und Festmacher) griffen sofort ein und unterstützten das Schiff, das nun sicher ist und ständig überwacht wird. Es gab keine Konsequenzen für die Passagiere, die ihre Aktivitäten an Bord wie gewohnt fortsetzen konnten".

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Kreuzfahrtschiffe nicht willkommen: Einblicke in die Städte, die das Anlegen verbieten wollen

Taifun mit Sonderwarnung: Nanmodal sucht Süden Japans heim

Niemand griff ein: Tötung auf offener Straße im Adria-Urlaubsort