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Vor G20-Gipfel: Xi und Biden glätten Wogen

Xi Jinping und Joe Biden bei ihrem ersten persönnlichen Treffen seit Bidens Amtsantritt
Xi Jinping und Joe Biden bei ihrem ersten persönnlichen Treffen seit Bidens Amtsantritt Copyright Alex Brandon/Copyright 2022 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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Noch hat der G20-Gipfel offiziell nicht begonnen, doch es gab es bereits erste Treffen von Staatenlenkern. So äußerten Xi und Biden ihren Willen zur Zusammenarbeit.

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Trotz zahlreicher strittiger Themen haben der chinesische Staats- und Parteichef und der US-amerikanische Präsident ihren Willen zur Zusammenarbeit geäußert. Bei ihrem Gespräch vor dem G20-Gipfel auf Bali – dem ersten persönlichen Treffen seit Joe Bidens Amtsantritt – verurteilten die Staatsmänner russische Atom-Drohungen in Bezug auf die Ukraine.

Biden warnte nach US-Angaben Xi Jinping davor, gegen Taiwan militärische Gewalt anzuwenden. Nach dem rund dreistündigen Gespräch sagte Biden: "Wir stehen in einem harten Wettbewerb. Aber ich bin nicht auf einen Konflikt aus. Ich will diesen Wettbewerb verantwortungsvoll managen und dafür sorgen, dass sich jedes Land an die internationalen Straßenverkehrsregeln hält."

EU kündigt 210 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfe an

Man habe haben darüber gesprochen, dass sich die Ein-China-Politik der USA nicht geändert habe. "Wir sind gegen eine Abkehr vom Status Quo, wenn sie nur einer Seite ausgeht", so Biden. Wir sind entschlossen, den Frieden und die Stabilität der Taiwan-Straße zu wahren.

Ein Treffen gab es auch zwischen dem indonesischen G20-Gastgeber Joko Widodo und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Dabei kündigte von der Leyen weitere 210 Millionen Euro für die Unterstützung von Ländern mit Problemen bei der Nahrungsmittelversorgung an. Um Hungersnöte in einigen der ärmsten Regionen der Welt zu vermeiden, müsse gehandelt werden.

Guterres für "Pakt der Klimasolidarität"

UN-Generalsekretär António Guterres thematisierte nach seiner Ankunft den Kampf gegen die Erderhitzung: "Es ist offensichtlich, dass wir einen neuen Ansatz brauchen. Deshalb schlage ich einen historischen Pakt zwischen Industrie- und Schwellenländern vor, einen Pakt der Klimasolidarität, der die Ressourcen von Entwicklungs- und Schwellenländern zum Wohle aller bündelt."

Der "Gruppe der 20" gehören 19 Nationen sowie die EU an. Zusammen stehen die G20 für knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung und drei Viertel des Welthandels. Die alljährlichen Gipfel gibt es seit 2008.

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