Wetter-Spuk in den USA: 70 Zentimeter Schnee in einer Nacht und schon bald wieder 30 Grad rauf

Der Wintersturm sorgt in Teilen der USA für heftige Temperaturen, starken Schneefall und Stromausfälle.
Der Wintersturm sorgt in Teilen der USA für heftige Temperaturen, starken Schneefall und Stromausfälle. Copyright AP/Derek Gee/The Buffalo News
Von euronews mit dpa
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Schnee, Stromausfälle, eisige Temperaturen: ein arktischer Sturm sorgt für extremes Wetter in den USA.

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Der arktische Sturm "Elliott" hat weiter Teile der USA fest im Griff. Bislang wurden 23 Tote gemeldet. In einigen Landesteilen wurden bis zu Minus 40 Grad gemessen. Hier in Buffalo fielen in einer Nacht 70 Zentimeter Schnee. Der Flughafen der Stadt wurde geschlossen.

Am Samstag sollen landesweit zeitweise mehr als 1,6 MillionenHaushalte ohne Strom gewesen sein, die meisten von ihnen an der Ostküste der USA. In vielen Städten wurden die Menschen aufgerufen, nur im äußersten Notfall Rettungsdienste anzurufen uns sonst die Leitungen freizuhalten - um Überlastungen zu vermeiden

Der US-Wetterdienst rief Reisende am Weihnachtswochenende zu äußerster Vorsicht auf und warnte vor stark eingeschränkter Sicht und Orientierung durch den Schnee. Reisen unter diesen Bedingungen seien "extrem gefährlich und zeitweise unmöglich" hieß es. Zudem wurde vor den niedrigen Temperaturen gewarnt. Bereits wenige Minuten in der Kälte könnten zu Erfrierungen führen, hieß es.

Die arktische Kältefront brachte die Weihnachtspläne vieler Reisenden durcheinander: Fast 6000 Flüge waren nach Angaben der Flugdaten-Webseite FlightAware bereits am Freitag gestrichen worden, am Samstag waren es knapp 3000.

In den nächsten Tagen könnte der Wetter-Spuk schon wieder schnell vorbei sein. Die Wetterprognosen gehen davon aus, dass hinter der Kaltfront unmittelbar deutlich mildere Luft in den USA ankommt. Das würde bedeuten, dass in einigen Regionen die Temperaturen innerhalb weniger Stunden wieder um 30 Grad steigen.

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