Tod in der Riesenwelle von Nazaré: Trauer um Surfer Marcio Freire (47)

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Von Euronews  mit AFP, AP
Riesenwelle in Nazaré in Portugal im Februar 2022 - dort starb Marcio Freire
Riesenwelle in Nazaré in Portugal im Februar 2022 - dort starb Marcio Freire   -  Copyright  Armando Franca/Copyright 2022 The AP. All rights reserved

Die internationale Surfwelt trauert um einen ihrer Stars: der Brasilianer Marcio Freire ist in einer Monsterwelle in Nazaré in Portugal ums Leben gekommen. Der 47-Jährige war beim Tow-in-Surfen gestürzt. 

Dabei wird ein Surfer von einem Jetski in riesige Wellen gezogen, wie die Nationale Seefahrtsbehörde, die für die portugiesische Küstenwache zuständig ist, mitteilte. 

Deb Rettungskräften gelang es, Marcio Freire mit einem Jetski zurück an den Strand zu bringen, doch alle Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Marcio Freire war 47 Jahre alt, surfte eigentlich nur zu seinem Vergnügen. In einem Interview erklärte der Brasilianer, Surfen sei für ihn ein Lifestyle, Geld verdiente er durch verschiedene andere Dienstleistungs-Jobs.

Der Strand von Nazaré in Portugal ist eigentlich ein Surfer-Paradies. Dort werden immer wieder Rekorde gebrochen.

Marcio Freire hatte in dem Dokumentarfilm "Mad Dogs" aus dem Jahr 2016 mitgespielt, in dem er zusammen mit zwei anderen brasilianischen Surfern versuchte, die Riesenwelle "Jaws" auf Hawaii zu bezwingen.

Das Unglück des brasilianischen Super-Surfers ist der erste Surf-Todesfall am Nordstrand von Nazaré, berichten portugiesische Medien.