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"Niemand wird auf der Straße zurückgelassen"

Erdogan im Erdbebengebiet
Erdogan im Erdbebengebiet Copyright AP/Turkish Presidency
Copyright AP/Turkish Presidency
Von Frank Weinert
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Der türkische Präsident Erdogan hat das Erdbebengebiet besucht. Er verteidigte die zögerliche Reaktion der Behörden beim Erdbeben und erklärte, niemand werde auf der Straße zurückgelassen. Unterdessen ist die Zahl der Toten auf 12.000 gestiegen.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat auf die wachsende Kritik an der Reaktion der Behörden auf die Erdbeben reagiert. Bei seinem ersten Besuch im Katastrophengebiet räumte er "Unzulänglichkeiten" bei der Reaktion seiner Regierung ein, versprach aber, dass niemand "auf der Straße zurückgelassen" werde.

Viele Türken beklagten einen Mangel an Ausrüstung und Unterstützung. Sie warteten auf Hilfe und waren nicht in der Lage, eingeschlossene Verwandte und Nachbarn zu retten. Erdoğan sagte: "Sicherlich gab es Defizite, denn die Bedingungen waren klar. Es ist unmöglich, auf eine Katastrophe wie diese vorbereitet zu sein."

Die Bewohner der Stadt Antakya warten auf Hilfe, um ihre Angehörigen zu retten. Inmitten von Lagerfeuern stehen sie in der Kälte vor ihren eingestürzten Häusern, in denen noch Angehörige verschüttet sind - auch Abdulqader Barakat, syrischer Überlebender des Erdbebens: "Es sind vier, zwei haben wir rausgeholt und zwei sind noch drinnen. Wir hören ihre Stimmen und sie reagieren. Wir brauchen Rettungsteam, ich appelliere an die ganze Welt und die internationale Gemeinschaft, uns bei der Rettung der Kinder zu helfen."

Dennoch sind sie voller Hoffnung, die durch Bilder wie dieses genährt wird. Es handelt sich um die Rettung von Helen, einem Baby, das nach 68 Stunden aus den Trümmern gezogen wurde.

Das Beben der Stärke 7,8 vom Montag, das als das heftigste Erdbeben der Welt seit über einem Jahrzehnt gilt, hat bereits mehr als 15.000 Menschenleben gefordert.

Wenn Sie spenden wollen...

Caritas International, Unicef, das Deutsche Rote Kreuz und die Diakonie Katastrophenhilfe haben sich zum Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossen. Spenden können Sie über IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600 BIC: COBADEFFXXX oder im Internet.

Schon vor Ort in der Türkei hilft ISAR Germany. Für die Rettungsteams können Sie ONLINE spenden. IBAN: DE25 3702 0500 0001 1825 00 BIC: BFSWDE33xxx

Ärzte ohne Grenzen unterstützt Krankenhäuser auch in Syrien. Spenden kann man auf der Webseite oder unter IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00; BIC: BFSWDE33XXX

In Österreich gibt es NACHBAR IN NOT - Erdbebenopfer Türkei und Syrien im Internet oder unter IBAN: AT75 2011 1400 4004 4001 BIC: GIBAATWWXXX

ot

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