Sind BIP und Wirtschaftswachstum überholte Konzepte?

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Von Oleksandra Vakulina
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Was ist Wirtschaftswachstum und wie kann man es messen? Wie sollte man Wachstum in Zukunft messen? Im Vorfeld der Konferenz "Beyond Growth 2023" diskutierte die Euronews-Journalistin Sasha Vakulina mit Politikern und Aktivisten über die Problematik und neue Ansätze.

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Ersten Schätzungen zufolge ist die Wirtschaftsleistung in der Europäischen Union in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass die europäische Wirtschaft während des Winters eine Rezession vermieden hat und sich leicht erholt hat. Aber wie ist die Lage jetzt? Lässt sie sich mit einer einfachen vierteljährlichen prozentualen Veränderung messen?

Was ist Wirtschaftswachstum?

Wirtschaftswachstum ist ein Begriff, der von Politikern häufig verwendet wird. Aber was bedeutet er eigentlich? Einfach ausgedrückt, handelt es sich um die Zunahme oder Abnahme der Wirtschaftsleistung eines Landes über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Es kann positiv oder negativ sein. Gemessen wird sie in der Regel am Bruttoinlandsprodukt, auch bekannt als BIP. Es soll den Wert aller in einer Volkswirtschaft produzierten Waren und Dienstleistungen widerspiegeln. Das ist ein wichtiger Indikator für die allgemeine Gesundheit einer Volkswirtschaft.

Neue Wirtschaftsmodelle

Aber was wäre, wenn wir diese Idee eines Wirtschaftsmodells auf den Kopf stellen und über das Wachstum hinausgehen würden? Das wäre etwas ganz anderes. Zunächst einmal ist der Verzicht auf das BIP der wichtigste Weg, um wirtschaftspolitische Ziele zu erreichen. Es würde auch bedeuten, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten leben und nicht ständig in einem unhaltbaren Tempo wachsen. Doch wie kam es zu einer solch großen Veränderung? Das ist die Frage, die europäische Politiker und Experten zu beantworten versuchen.

Im Vorfeld der Konferenz "Beyond Growth 2023" diskutierte die Euronews-Journalistin Sasha Vakulina mit Philippe Lamberts, Ko-Vorsitzender der Grünen Fraktion, Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für extreme Armut und Menschenrechte, Adélaïde Charlier, Aktivistin für Klimagerechtigkeit und Menschenrechte, und Sandrine Dixson-Declève, Ko-Vorsitzende des Club of Rome, über diese Fragen. 

Klicken Sie auf das obige Video, um die Debatte zu verfolgen.

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