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Extremwetter: Warum war die Flut-Katastrophe in Italien und Bosnien so schlimm?

Apokalyptische Zustände in Italien und in Bosnien
Apokalyptische Zustände in Italien und in Bosnien Copyright ANDREAS SOLARO/AFP
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Von Magyar ÁdámEuronews
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Nicht nur in Italien, auch in Bosnien sprechen einige von "apokalyptischen Zuständen". Als Gründe für das Ausmaß der Zerstörung nach dem sintflutartigen Regen werden die dürren Böden und die Zubetonierung genannt.

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Inzwischen fällt weniger Regen in Bosnien und Kroatien, doch die Überschwemmungen habitalien in weiten Teilen Norditaliens und des Balkan verheerende Auswirkungen.

Der Bürgermeister von Bosanska Krupa in Bosnien spricht von "apokalyptischen Zuständen".

Doch warum hat der Starkregen so schlimme Folgen?

In Italien machen Umweltschutzorganisationen das intensive Zubetonieren für das katastrophale Hochwasser nach den sintflutartigen Regenfällen verantwortlich. Wenn immer mehr Böden versiegelt sind, kann das Wasser nicht abfließen.

Die extreme Trockenheit der vergangenen Jahre hat einen ähnlichen Effekt. Da die betroffenen Regionen schon länger von Dürre geplagt waren, wurden die trockenen Böden nicht mit den Wassermengen fertig.

Was dagegen hilft, ist bekannt. Es ist wichtig, Flüsse zu re-naturieren, vor allem damit Rückhaltebecken entstehen. Dorthin könnten die Wassermassen ablaufen.

Klimawandel für Extremwetter verantwortlich?

Der ungarische Meteorologe Olivér Szentes meint, dass der Klimawandel für langfristige Folgen verantwortlich ist. Er sagt im Gespräch mit Euronews: "Wir sprechen von Klimawandel, wenn sich die Verbreitung von etwas ändert. Aber es ist ein langfristiger Prozess. Wenn wir eine Periode mit starken Regenfällen oder eine Periode mit trockenem Wetter haben, ist das nicht unbedingt der Klimawandel. Wenn bestimmte Phänomene dauerhaft häufiger auftreten, dann können wir von Klimawandel sprechen."

In Ungarn hat es zuletzt zwar viel geregnet, doch es gab kein Extremwetter.

Allerdings halten die hohen Temperaturen in Spanien und in Portugal weiter an. Und die Weltwetterorganisation hat gerade gewarnt, dass die Hitze schneller schlimmer werden könnte als zuvor vorausgesagt.

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