EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Gefechte trotz Waffenruhe: Sudans Armee bricht Verhandlungen ab

Khartoum: Dieses Gebäude nahm bei den Gefechten Schaden (Aufnahme vom 25. April 23).
Khartoum: Dieses Gebäude nahm bei den Gefechten Schaden (Aufnahme vom 25. April 23). Copyright Marwan Ali/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Copyright Marwan Ali/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
Von euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Sudans Armee hat Verhandlungen mit der RSF-Miliz abgebrochen. Ein Sprecher der Streitkräfte sagte, dieser Schritt sei die Antwort auf wiederholte Verletzungen der Waffenruhe durch die paramilitärische Gruppierung.

WERBUNG

Sudans Armee hat Verhandlungen mit der RSF-Miliz abgebrochen. Ein Sprecher der Streitkräfte sagte, dieser Schritt sei die Antwort auf wiederholte Verletzungen der Waffenruhe durch die paramilitärische Gruppierung.

Er warf der RSF vor, in der Hauptstadt Khartum weiterhin Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen zu besetzen. Laut Armee müsse die Waffenruhe vollständig umgesetzt sein, ehe man über weitere Schritte verhandeln könne.

Saudi-Arabien und USA versuchen zu vermitteln

Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten bemühen sich um Vermittlung zwischen den Konfliktparteien. Seit dem Beginn der Kämpfe Mitte April sind laut der sudanesischen Medizingewerkschaft mehr als 860 Zivilpersonen getötet worden und rund 1,4 Millionen Menschen innerhalb des Landes oder in angrenzende Staaten geflohen.

Hinter den Auseinandersetzungen steht ein Machtkampf zwischen Staatsoberhaupt und Armeegeneral Abdel Fattah al-Burhan sowie Mohammed Hamdan Daglo, dem RSF-Anführer und ehemaligem Mitstreiter al-Burhans.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Mindestens 17 Tote nach Luftangriff auf Khartum

Anspannung und Schüsse in Khartum: Ist die Waffenruhe schon Vergangenheit?

In Khartum wird das Trinkwasser knapp: Welthungerhilfe warnt vor "humanitärer Tragödie"