EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Hongkong: Festnahmen am Jahrestag des Tian'anmen-Massakers

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Hongkong am Jahrestag des Tian'anmen-Massakers vor 34 Jahren
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Hongkong am Jahrestag des Tian'anmen-Massakers vor 34 Jahren Copyright Louise Delmotte/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Copyright Louise Delmotte/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit APF, dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Seit dem Inkrafttreten verschärfter Sicherheitsgesetze in Hongkong gibt es kaum noch Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Tian'anmen-Massakers 1989 in Peking.

WERBUNG

Am 34. Jahrestag des Massakers vom Tian'anmen-Platz in Peking hat die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong die Sicherheitsvorkehrungen im Victoria-Park und dem angrenzenden Stadtteil Causeway Bay erhöht. Mindestens acht Menschen wurden wegen verschiedener Delikte festgenommen.

Hongkong hatte jahrzehntelang als einzige chinesische Stadt mit einer großangelegten Gedenkfeier und Mahnwachen der Opfer der blutigen Niederschlagung der Proteste in Peking am 4. Juni 1989 gedacht.

Doch die Gedenkveranstaltung ist seit dem Inkrafttreten verschärfter Sicherheitsgesetze in Hongkong 2020 verboten, die Vereinigung, die bislang das jährliche Gedenken organisiert hatte, musste sich 2021 auflösen.

Stattdessen fand im Viktoria-Park ein von regierungstreuen Gruppen organisierter "Heimatstadt-Karneval" statt, im angrenzenden Einkaufsviertel Causeway Bay durchsuchten Dutzende Polizeileute Einkaufswütige und nahmen Performance-Künstler:innen und Aktivist:innen in Gewahrsam.

Am 4. Juni 1989 hatten die chinesische Armee wochenlangen friedlichen Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens gewaltsam ein Ende bereitet. Schätzungen zufolge gab es Hunderte Opfer, Tausende Verletzte und inhaftierte. Die Demonstrant:innen hatten einen politischen Wandel gefordert.

Bis heute ist das Geschehen nicht aufgearbeitet, jegliche Art von Gedenkveranstaltungen sind verboten.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Jahrhundert-Regen: Hongkonk unter Wasser

"Grenzenlose Partnerschaft": Wladimir Putins zweiter Tag in China

Putin zu Besuch in China: Peking bleibt im Ukraine-Krieg "neutral"