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Bericht zu "Partygate-Skandal": Boris Johnson hat Abgeordnete absichtlich in die Irre geführt

Boris Johnson
Boris Johnson Copyright Matt Dunham/AP Photo
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Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Das sogenannte "Privileges Committee" im britischen Unterhaus kommt in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass der frühere Premierminister Boris Johnson bei seinen Äußerungen zum sogenannten "Partygate-Skandal" die Abgeordneten absichtlich in die Irre geführt hat.

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Boris Johnson hat das britische Parlament in der "Partygate"-Affäre "absichtlich" mehrfach belogen, so die Schlussfolgerung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses am Donnerstag in einem Bericht, der den ehemaligen britischen Premierminister bereits im Vorfeld dazu veranlasst hat, sein Mandat als Abgeordneter niederzulegen.

Der ehemalige konservative Regierungschef, der kurz vor seinem 59. Geburtstag steht, war letzte Woche über die belastenden Ergebnisse der 14-monatigen Untersuchung der Partys in der Downing Street während der Anti-Covid-Konferenzen informiert worden. In dem Bericht heißt es, dass er eine 90-tägige Suspendierung empfohlen hätte, wenn Boris Johnson nicht selbst die Tür genommen hätte.

Der Ex-Premier sprach in einer ersten Reaktion von "politischem Mord". 

"Partygate" ist das Schlagwort für den Skandal um illegale Lockdown-Partys im Regierungssitz 10 Downing Street während der Pandemie. Sowohl Johnson als auch der aktuelle Premier wurden dafür bereits mit Geldstrafen belegt. Johnson hatte aber im Parlament zunächst alles abgestritten.

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