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So sieht es im Krieg aus: Videos von Grabenkämpfen bei Bachmut

Ein ukrainischer Soldat in einem Graben bei Bachmut
Ein ukrainischer Soldat in einem Graben bei Bachmut Copyright Roman Chop/AP
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Von Euronews mit AFP,AP,dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Kiew hat Helmkamera-Aufnahmen von der Front bei Bachmut veröffentlicht. Der ukrainische Präsident sagt, die Gegenoffensive laufe zurzeit gut.

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Die dritte Brigade der ukrainischen Armee hat Helmkamera-Aufnahmen mit dramatischen Bildern direkt von den Grabenkämpfen bei Bachmut veröffentlicht. Sie sollen einen Angriff der ukrainischen Armee auf eine russische Einheit zeigen.

Kiew sagt, es habe in den letzten Tagen Vorstöße bei Bachmut gegeben, man komme allerdings nur langsam voran. Das hat Moskau nicht offiziell bestätigt. Vielmehr hätten die russischen Soldaten den ukrainischen Streitkräften in den letzten 24 Stunden schwere Verluste zugefügt.

Bei einem Truppenbesuch in der Region Donezk hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Medaillen an Soldaten verteilt - als Zeichen der Anerkennung. Offenbar will er gerade jetzt Präsenz an der Front zeigen. Auf dem Rückweg hat Selenskyj Selfies mit Anwohnern gemacht.

"Glücklicher Tag"

Zuvor gab es unbestätigte Berichte, die ukrainischen Truppen hätten den Fluss Dnipro überquert und Gebiete am linken Ufer in der Region Cherson zurückerobert.

Die ukrainische Gegenoffensive läuft nach Darstellung der Staatsführung in Kiew erfolgreich. "Heute sind unsere Soldaten an allen Richtungen im Vormarsch, es ist ein glücklicher Tag", sagte der Präsident am Montagabend in seiner täglichen Videoansprache. Er wünsche den Soldaten mehr solche Tage.

Angesichts der jüngsten Erfolge gab sich Selenskyj überzeugt vom Sieg gegen die russischen Truppen. So hatte die Führung in Kiew am Montag die Rückeroberung einer weiteren Ortschaft im Gebiet Saporischschja vermeldet. "All unsere Erde wird frei sein - absolut alles", sagte der Staatschef.

Moskau fängt britschen Jet ab

Unterdessen meldete Moskau, dass zwei seiner Kampfjets ein Aufklärungsflugzeug der britischen Royal Airforce und zwei Typhoon-Kampfflugzeuge abgefangen hätten, als diese über dem Schwarzen Meer in den russischen Luftraum eingedrungen seien. Sie sollen aus dem Gebiet eskortiert worden sein.

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