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Ecuador: Linke Kandidatin González liegt bei Präsidentschaftswahl vorn

Wahlberechtigte in der Schlange vor einem Wahllokal in Guayaquil, Ecuador
Wahlberechtigte in der Schlange vor einem Wahllokal in Guayaquil, Ecuador Copyright Martin Mejia/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit dpa, AP
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Bei den Wahlen in Ecuador liegt die linke Präsidentschaftskandidatin Luisa González vorn. Es gilt allerdings als wahrscheinlich, dass es eine Stichwahl geben wird, weil keine:r der Kandidat:innen auf Anhieb mehr als 40 Prozent der Stimmen bekommen dürfte.

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Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat in Ecuador die Präsidentschaftswahl stattgefunden. Ersten Prognosen zufolge zeichnet sich eine Stichwahl zwischen der Linkspolitikerin Luisa González und dem Bananen-Unternehmer Daniel Noboa ab, gefolgt vom Journalisten Christian Zurita, der für den im Wahlkampf ermordeten Oppositionskandidaten Fernando Villavicencio ersetzt hatte. Dieser hatte vor seinem Tod angekündigt, hart gegen Korruption und Kriminalität vorgehen zu wollen.

Die Bevölkerung Ecuadors stimmte auch über die Abgeordneten der Nationalversammlung ab. Neuwahlen waren nötig geworden, nachdem der amtierende Präsident Guillermo Lasso, die Nationalversammlung aufgelöst hatte, um einem Amtsenthebungsverfahrens wegen mutmaßlicher Unterschlagung zu entgehen.

"Wir hoffen alle, dass der oder die Gewinner:in das Land besser machen wird. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage bezüglich Korruption, Unsicherheit und sogar wirtschaflich verschlechtert. Viele Landsleute mussten in andere Länder auswandern," sagte Wähler aus Tarqui.

Sollte keine:r der Kandidat:innen auf Anhieb eine absolute Mehrheit von 40 Prozent mit zehn Prozentpunkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten bekommen, findet am 15. Oktober eine Stichwahl statt.

Neben den Präsidentschaftswahlen war die Bevölkerung des 17-Millionen-Einwohner -Landes dazu aufgerufen, über die Ölförderung im Amazonasgebiet und Bergbau in den Nebelwäldern in der Nähe von Quito abzustimmen.

Ein Verbot des Bergbaus könnte dazu beitragen, die Natur und die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung zu schützen. Kritiker:innen befürchten jedoch negative Konsequenzen für die Wirtschaft des Landes.

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