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Griechenland gebeutelt: Erst Waldbrände, jetzt Überschwemmungen

Menschen kämpfen im griechischen Volos gegen die Wassermassen
Menschen kämpfen im griechischen Volos gegen die Wassermassen Copyright George Kidonas/InTime News via AP
Copyright George Kidonas/InTime News via AP
Von euronews
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Der Südosten Europas wird von heftigen Niederschlägen heimgesucht. In der griechischen Stadt Vólos sperrte die Polizei wegen der starken Regenfälle die Innenstadt ab.

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Der Südosten Europas wird von heftigen Niederschlägen heimgesucht. In der griechischen Stadt Vólos sperrte die Polizei wegen der starken Regenfälle die Innenstadt ab. Ein Mann kam ums Leben, als er von einer einstürzenden Mauer begraben wurde. Mehrere Menschen werden vermisst. Die Wassermassen rissen Teiles eines Pflegeheims ein, 20 Personen mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

Anastasia Karekla/Eurokinissi via AP
In Vólos waren Straßen teils kaum mehr befahrbarAnastasia Karekla/Eurokinissi via AP

Ministerpräsident Mitsotakis übt Selbstkritik

In Griechenland wüteten während des Sommers erst Waldbrände, nun tobt Sturm Daniel und es prasselt Starkregen auf Teile des Landes nieder. „Ich befürchte, dass es die sorglosen Sommer, wie wir sie kennen, nicht mehr geben wird. Von jetzt an werden die Sommer wohl noch schwieriger", so der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, der einräumte, dass seine Regierung mit den wetterbedingten Herausforderungen nicht derartig umgegangen sei, wie man es sich gewünscht hatte.

Unwetter auch in Bulgarien und in der Türkei

Auch Bulgarien und die Türkei sind von den Unwettern betroffen. In Kirklareli im Nordwesten der Türkei wurde ein Zeltplatz überschwemmt, mehrere Menschen werden seitdem vermisst. Straßen mussten für den Verkehr gesperrt werden, da die Fahrbahnen zu reißenden Flüssen wurden.

In Bulgarien starben an der Schwarzmeerküste zwei Menschen. Flüsse traten über die Ufer, das Wasser beschädigte Straßen und Brücken. Ortsweise kam es zu Stromausfällen.

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