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Krim im Visier: Hat Kiew russisches Flugabwehrsystem vom Typ S-400 Triumf ausgeschaltet?

Sasha Vakulina
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Von Oleksandra Vakulina
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Es wäre ein herber Verlust. Das Waffensystem S-400 soll umgerechnet 1,1 Milliarden Euro kosten.

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Die Ukraine behauptet, ein russisches Luftabwehrsystem in der Nähe der Stadt Jewpatorija auf der annektierten Krim durch einen nächtlichen Drohnen- und Raketenangriff zerstört zu haben.

Eine Quelle des ukrainischen Geheimdienstes sagte gegenüber Reuters, der Angriff habe ein russisches Flugabwehrsystem vom Typ S-400 Triumf in einer gemeinsamen Operation des ukrainischen Sicherheitsdienstes und der Marine zerstört.

Ähnliches behauptet die ukrainische Zeitung "Ukrainska Pravda" unter Berufung auf eine Quelle im Sicherheitsdienst der Ukraine.

Waffensystem S-400 soll umgerechnet 1,1 Milliarden Euro kosten

Diesen Berichten zufolge hätten Drohnen zunächst das Luftabwehrsystem durch Angriffe auf dessen Radar und Antenne geblendet und anschließend zwei ukrainische Neptun-Marschflugkörper auf die Abschussvorrichtungen des Systems abgefeuert.

Es wäre ein herber Verlust. Das Waffensystem S-400 soll umgerechnet 1,1 Milliarden Euro kosten. 

Laut einer Karte des Atlantic Council aus dem Jahr 2018 befand sich tatsächlich ein "Triumf"-Flugabwehrsystem in der Nähe von Jewpatoria.

Dies ist bereits der zweite Angriff auf wichtige russische Infrastrukturen auf der annektierten Krim in den vergangenen zwei Tagen.

Seit Mitte Juli Drohnen- und Raketenangriffe auf die Krim

Am Mittwoch wurden bei einem Angriff auf eine Werft in Sewastopol zwei russische Militärschiffe - ein Landungsboot und ein U-Boot - getroffen und die Infrastruktur des Hafens beschädigt.

Das ISW meint: Die Beschädigung einer der wichtigsten Reparatureinrichtungen der russischen Schwarzmeerflotte auf der besetzten Krim wird bei weiteren Angriffen der UKR auf russische Marinestrukturen wahrscheinlich nachhaltige Nachwirkungen Haben

Seit Mitte Juli haben Drohnen und Raketen regelmäßig russische Militärdepots und Infrastruktur auf der besetzten Krim ins Visier genommen.

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