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Israel will Hamas zerstören - Massenflucht in Gaza vor Bodenoffensive

Israels Armee ist für Bodenoffensive bereit
Israels Armee ist für Bodenoffensive bereit Copyright Ohad Zwigenberg/ AP
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Von Julika Herzog mit dpa, AFP, AP
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Während sich Israels Armee auf die Bodenoffensive gegen die Hamas im Gazastreifen vorbereitet, suchen Hunderttausende palästinensiche Zivilisten Schutz im Süden.

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Vor der erwarteten Bodenoffensive gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas sammeln sich weiterhin israelische Truppen an der Grenze zu Gaza.

Die von Schiffen der US-Marine unterstützten israelischen Streitkräfte wollen die militante Truppe zerschlagen. die bei dem beispiellosen Terrorüberfall auf Israel vor mehr als einer Woche mehr als 1300 Menschen getötet und mehr als 3600 Menschen verletzt hatte.

Netanjahu trifft Familien von Hamas-Geiseln

Nach einer Woche intensiver Luftangriffe sind bereits grosse Gebiete des Gazastreifens zerstört, der Raketenbeschuss auf Israel konnte jedoch nicht gestoppt werden. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat geschworen, die Gruppe komplett zu zerstören.

Netanjahu traf Familien der von der Hamas entführten Geiseln. Israels Armee hat mittlerweile die Entführung von 155 Menschen aus Israel in den Gazastreifen bestätigt, darunter auch acht Deutsche.

US-Außenminister Blinken reist zurück nach Jerusalem

US-Außenminister Antony Blinken, auf diplomatischer Mission in der Region unterwegs, kehrt nach seinem Besuch verschiedener Länder im Nahen Osten von Ägypten aus für weitere Gespräche mit Netanjahu nach Jerusalem zurück.

Die Angst, dass der Konflikt eskalieren und sich durch eine Intervention des Iran ausweiten könnte, ist groß - mehr als 2670 Menschen sollen durch Israels Luftangriffe getötet worden sein, 1000 weitere seien unter Trümmern verschüttet worden.

Während die israelischen Luftangriffe und die Blockade andauern, werden Nahrungsmittel, Strom und Medikamente immer knapper, die Lage im hermetisch abgeriegelten Küstenstreifen verschlechtert sich weiter.

Massenflucht in Gaza vor Bodenoffensive

Zumindest die Wasserversorgung der Palästinenser im Süden des Gazastreifens soll wiederhergestellt werden. Aus Angst vor Israels erwarteter Bodenoffensive und nach mehreren Evakuierungsaufrufen haben dort bereits über 600.000 Menschen Schutz gesucht. Die Versorgung der dicht gedrängten Menschenmassen ist jedoch dramatisch. 

Unterdessen soll der einzige Grenzübergang aus dem Gazastreifen zum Nachbarland Ägypten einer ägyptischen Sicherheitsquelle zufolge am Montag für die Ausreise von ausländischen Staatsangehörigen geöffnet werden. Den Angaben zufolge laufen dafür die Vorbereitungen. 

Auch die Einfuhr von humanitären Hilfslieferungen über den Grenzübergang Rafah soll demnach ermöglicht werden. Wegen der israelischen Luftangriffe ist der Grenzübergang derzeit außer Betrieb. Für die Menschen im Gazastreifen gibt es keine Möglichkeit, das Gebiet zu verlassen.

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