Auch zu Wochenbeginn: keine Atempause für ukrainische Luftabwehr

Ein zerstörtes Wohnhaus in Selenskyjs Heimatstadt Kryvyi Rih am 8.1.2024
Ein zerstörtes Wohnhaus in Selenskyjs Heimatstadt Kryvyi Rih am 8.1.2024 Copyright AP/Ukrainian Emergency Service
Von Greta RuffinoAP
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Die Luftangriffe an diesem Montag betrafen eine Reihe von städtischen Gebieten in der Ukraine, darunter Wohnhäuser und ein Einkaufszentrum. Der Schwerpunkt der Attacken lag auf dem Osten nahe der Front.

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Das russische Militär hat den Osten der Ukraine aber auch andere Landesteile an diesem Montag mit neuen heftigen Luftangriffen überzogen. Mindestens drei Menschen wurden getötet und Dutzende weitere verletzt. 

Die Stadt Charkiw und die umliegende Region waren mit am stärksten betroffen, in einem Dorf sollen mehrere Menschen unter Trümmern verschüttet sein. Die Regionen Dnipropretowsk, Saporischschja und Cherson waren ebenfalls Ziel von russischem Raketen- und Artilleriebeschuss. Angriffe wurden auch auf zentrale und westliche Teile der Ukraine gemeldet.

Die jüngste Angriffswelle folgt auf ein Wochenende tödlicher Angriffe und eine Entspannung oder ein Abebben der russischen Offensive ist nicht in Sicht.

Fünf Kinder getötet

Beim Beschuss von Pokrowsk, einer Stadt in dem von der Ukraine kontrollierten Teil der Region Donezk, wurden mindestens 11 Menschen, darunter fünf Kinder, getötet und 10 weitere verletzt. Der Ukraine gelingt es nach eigenen Angaben, die meisten russischen Raketen und Drohnen zu zerstören, aber einige kommen immer noch durch, oft mit verheerenden Folgen.

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