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Geht Selenskyjs Neujahrsstrategie auf? Verstärkt russische Ziele im Visier

Beschuss von Belgorod am 30.12.23
Beschuss von Belgorod am 30.12.23 Copyright AP/Russia Emergency Situations Ministry telegram channel
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Von Greta RuffinoAP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat versichert, in diesem Jahr weitere Ziele auf der Halbinsel Krim und in den russischen Grenzregionen angreifen zu wollen.

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Die Ukraine feuert im Rahmen ihrer Neujahrsstrategie mehr Drohnen und Raketen auf russische Gebiete. Die russische Luftabwehr hat am Freitag Dutzende von ukrainischen Drohnen auf der besetzten Krim und in Südrussland abgeschossen, wie Behörden mitteilten. Damit setzte Kiew seine Strategie fort, die von Moskau annektierte Halbinsel ins Visier zu nehmen und weit über die Grenzen der Ukraine hinauszugehen.

In der russischen Stadt Belgorod wurden zwei Menschen durch Granatsplitter verletzt, sagte der Gouverneur der Region. Außerdem wurden fast 100 Häuser und Wohnungen sowie 30 Autos beschädigt.

Russische Stadt Belgorod wieder im Visier

Die Stadt liegt in der Nähe der Grenze zur Ukraine. Am vergangenen Samstag wurden beim Beschuss von Belgorod 25 Menschen, darunter fünf Kinder, getötet. Es war einer der tödlichsten Angriffe auf russischem Boden seit dem Einmarsch Moskaus in die Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat versichert, in diesem Jahr weitere Ziele auf der Halbinsel Krim und in den russischen Grenzregionen angreifen zu wollen. Erklärtes Ziel ist, die Russinnen und Russen zu verunsichern, denn Präsident Wladimir Putin strebt bei den Wahlen am 17. März weitere sechs Jahre an der Macht an.

Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bot am Freitag an, einige Einwohner aus der Regionalhauptstadt in Sicherheit zu bringen, nachdem ukrainische Streitkräfte die Stadt beschossen hatten.

Russische Gegenschläge mit Fokus auf Region Donezk

Die Russen wiederum nahmen Myrnohrad in der Region Donezk unter Feuer. Der Beschuss erfolgte gegen Mitternacht mit sechs S-300-Raketen. Der Einschlag beschädigte Privathäuser, öffentliche Einrichtungen und Gebäude auf dem Gelände des Bergwerks.

Aufgrund des Beschusses war das Bergwerk in Myrnohrad ohne Strom, 17 Arbeiter befanden sich unter Tage, wurden aber inzwischen geborgen. Die beschädigten Einrichtungen werden derzeit in der Stadt inspiziert.

Neben dem privaten Sektor wurden auch öffentliche Einrichtungen durch den Beschuss beschädigt. In einigen Teilen der Stadt gibt es keinen Strom und keine Wasserversorgung.

Nach Angaben der Regionalpolizei beschoss das russische Militär im Laufe des Tages 24 Mal sechs Siedlungen in der Region Donezk: Kurakhove, Krasnohorivka, Katerynivka, Myrnohrad, Avdijiwka und Novobakhmutivka.

In Krasnohoriwka wurde eine 73-jährige Frau Opfer der russischen Bombardierungen. Ein 68-jähriger Mann kam in in Katerynivka ums Leben. Zwei weitere Personen wurden in Katerynivka und Avdijiwka verletzt.

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