Bericht: Krankenhäuser in Frankreich in schlechtem Zustand

Die Uni-Klinik Straßburg (Archivfoto von 2022)
Die Uni-Klinik Straßburg (Archivfoto von 2022) Copyright Jean-Francois Badias/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von Greta RuffinoFRFT/EBU
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Die französische Regierung hat offenbar auf Medienberichte über den schlechten Zustand der Kliniken im Land reagiert und ein Milliardenprogramm aufgelegt.

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Die öffentlichen Krankenhäuser in Frankreich sind in einem schlechten Zustand. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des französischen Fernsehsenders France 2. Die Qualität der Versorgung nehme demnach vielerorts erschreckend ab, insbesondere in den Operationssälen. Dies habe schwerwiegende Folgen für die Patientinnen und Patienten. 

Von dem internationalen Ruf, den Frankreich als führender Gesundheitsdienstleister genieße, sei das Land demnach weit entfernt. Die Regierung scheint dem zuzustimmen und hat eine Aufstockung der Mittel in Höhe von zweiunddreißig Milliarden Euro für das Gesundheitswesen zugesagt.

Das kündigte der neue französische Premierminister Gabriel Attal bei einem Besuch des Universitätsklinikums Dijon a. Er bezeichnete die französischen Kliniken trotz der Krise als "Staatsschatz". Die Mitarbeiter im Gesundheitswesen seien "Vorbilder".

Mit dieser Mittelaufstockung über einen Zeitraum von fünf Jahren soll dem natürlichen Wachstum der Gesundheitsausgaben begegnet werden. Der Haushalt wurde im Dezember verabschiedet.

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