Winterstürme bringen Südeuropa Schnee und Frost

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Von Christoph Debetseuronews
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Sturm Juan zieht über Südeuropa und lässt die Temperaturen in Spanien bis auf minus 14 Grad fallen. Aus Angst vor Staus wurde ein Fahrverbot für Lkws verhängt. Auf dem Balkan werden Passstraßen gesperrt.

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Der Winter, der seit Wochen den Norden Europas in Griff hat, ist nun nach Südeuropa vorgedrungen. Sturm Juan wird reichlich Regen, Schneefall in Höhen von 400/700 Metern und einen extremen Temperaturabfall auf bis zu -14 °C hinterlassen, bevor er einem mächtigen Hochdruckgebiet Platz macht.

In Spanien wurden am Freitag mehrere stark befahrene Nationalstraßen wegen zentimeterdicker Schneemassen für Lkw und Sattelschlepper ganz oder teilweise gesperrt, um Unfälle und Staus zu vermeiden.  Sturm Juan zog über die Provinzen Extremadura, Guadalajara, Segovia, Soria und Saragossa hinweg. In weiten Teilen des Landes galten aufgrund von Regen, niedrigen Temperaturen und Schneestürmen die Alarmstufen Gelb, Orange und Rot.

In Kärnten, im Süden Österreichs, ging Schneestürmen Regen voraus, der die Straßen rutschig machte und für Verkehrschaos sorgte.

Die Polizei meldete mehrere Unfälle, verletzt wurde jedoch niemand. Auch der Bahnverkehr war gestört.

Auch Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien erlebten schwere Schneestürme. In mehreren Gebieten Sloweniens wurden Böen von über 100 km/h gemeldet.

In Bosnien und Kroatien wurden viele Straßen, darunter auch wichtige Autobahnen und Passstraßen, gesperrt.

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