Ukraine: Was langsame Waffenlieferungen an Kiew für Folgen hätten

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Von Oleksandra VakulinaEuronews
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Russische Truppen haben offenbar Siedlungen im Gebiet um Awdijiwka eingenommen. In Kiew hofft man, mit Blick auf die nächsten Monate, auf eine schnellere militärische Hilfe aus dem Westen.

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In der Ukraine sind die Behörden Berichten zufolge besorgt, dass Moskau im kommenden Sommer erhebliche Gebietsgewinne einfahren könnte, sollte sich die westliche Hilfe weiter verzögern.

Nach Berichten von "Bloomberg News" könnten nach internen ukrainischen Einschätzungen die russischen Vorstöße entlang der Frontlinie bis zum Sommer 2024 erheblich an Fahrt gewinnen, wenn die Partner Kiews die Bereitstellung von Artilleriemunition nicht erhöhten.

Einige der schwersten Kämpfe finden westlich von Awdijiwka statt. Die russischen Streitkräfte sind hier vorgerückt und haben Berichten zufolge in diesem Gebiet mehrere Siedlungen eingenommen.

Geolokalisiertes Bildmaterial zeigt, dass russische Truppen in Felder südlich und südwestlich des bei Awdijiwka gelegende Stepowe sowie nordwestlich von Lastochkyne vorgedrungen sind.

Bloomberg berichtet weiter, dass nach Angaben von der Führung in Kiew nahestehenden Quellen, die Ukraine erwarte, dass die Russen, je nach Ergebnis der aktuellen Offensiven, entscheiden würden, ob sie sich weiterhin auf schrittweise taktische Fortschritte konzentrieren – oder sich auf einen größeren Versuch eines Durchbruchs im Sommer 2024 vorbereiten.

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