Gaza: Hamas-Delegation zu Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo

Vertreter der radikalislamischen Hamas sind in Kairo eingetroffen, um an Waffenstillstandsgesprächen teilzunehmen, die von Ägypten vermittelt wurden.
Vertreter der radikalislamischen Hamas sind in Kairo eingetroffen, um an Waffenstillstandsgesprächen teilzunehmen, die von Ägypten vermittelt wurden. Copyright Hatem Ali/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
Von Diana Resnik mit AP
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Die Hamas-Deligation ist zu Waffenstillstandsgesprächen in Kairo eingetroffen. Die Verhandlungen werden von Ägypten und Katar vermittelt. Nach Angaben von einem US-Beamten hat Israel einem sechswöchigen Waffenstillstand im Wesentlichen zugestimmt.

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Vertreter der radikalislamischen Hamas sind in Kairo eingetroffen, um an Waffenstillstandsgesprächen teilzunehmen, die von Ägypten und Katar vermittelt wurden. Nachdem Israel einem sechswöchentlichen Waffenstillstand gegen die Freilassung von israelischen Geiseln im Wesentlichen zugestimmt hat, liege es nun an der Hamas, dem ebenfalls zuzustimmen, so ein Beamter der US-Regierung.

Israel sagt, die Hamas hätte die Namen der noch lebenden israelischen Geiseln, die im Rahmen des Abkommens freigelassen werden könnten, bisher nicht genannt. Insbesondere sollten diejenigen bevorzugt werden, die als schutzbedürftig gelten. Darunter Kranke, Verwundete, ältere Menschen und Frauen. Gleiches gelte auch für die Liste der palästinensischen Gefangenen, die Israel im Gegenzug überstellen soll.

Papst Franziskus ruft zu einem "sofortigen Waffenstillstand" auf

In seiner Sonntagsansprache auf dem Petersplatz ermutigte Papst Franziskus die Teilnehmer, die Verhandlungen "für einen sofortigen Waffenstillstand" fortzusetzen.

In der Zwischenzeit hat der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, zu Sanktionen gegen Israel aufgerufen. Dies sei der einzige Weg, um einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu erreichen, schrieb er auf X, Twitter. 

Fakhri rief zu Sanktionen gegen Israel auf.

Momentan konzentrieren sich die vermittelnden Parteien jedoch darauf, noch vor dem muslimischen Fastenmonat Ramadan, der dieses Jahr am 10. März beginnt, eine Einigung zu erzielen.

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